Chilcano Rezept mit Gewürzen und Limetten im Glas
Rezepte aus aller Welt Reiseblog

Chilcano aus Peru – mal etwas anderes als Pisco Sour

25. März 2022

Beim Durchblättern meines Food und Reisemagazins stellst Du schnell fest, dass ich der peruanischen Küche verfallen bin. Und das bereits seit 2008. Längst ist Pisco Sour auch in den hippen Bars Europas angekommen. Chilcano allerdings, mein Lieblingscocktail, ist häufig nur unter Peru-Fans bekannt. Hier das Rezept des alkoholischen Getränks auf Pisco-Basis. Pisco, das Nationalgetränk des Landes wird in Ica angebaut. Wenn Du an der Südküste Perus unterwegs bist, besuche unbedingt eine Bodega bei Ica. Dort erfährst Du alles über den Herstellungsprozess.

Rezept für Chilcano

Zutaten für 1 Glas:

  • 4-5 Eiswürfel
  • 60 ml Pisco Acholado
  • 1 Tropfen Angostura Bitter
  • Saft einer frisch gepressten Limette sowie Limettenscheiben als Garnitur
  • Ginger Ale (gekühlt)

So geht’s:

Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Pisco, Angostura Bitter und Limettensaft hinzugeben. Mit Ginger Ale auffüllen und Limettenscheibe garnieren.

Das perfekte Mischverhältnis ist 1 (Pisco) : 3 (Ginger Ale).

Tipp: Chilcano lässt sich prima mit Erdbeeren, Sternanis oder Apfel und Zimt aufpeppen!

Schon gewusst:

Woher stammt der Chilcano und was bedeutet sein Name?

Der Chilcano gehört zu den beliebtesten peruanischen Cocktails. Zum Ursprung des alkoholischen Getränks gibt allerdings verschiedene Theorien.

Eine sagt, das Getränk geht auf italienische Einwanderer zurück. Sie kamen Ende des 19. Jahrhunderts nach Peru. Und wollten auf ihren „Buon Giorno“, eine Mischung aus Grappa und Ginger Ale, nicht verzichten. Doch Grappa gab es in Peru nicht. Darum wurde Grappa kurzerhand durch Pisco ersetzt, beide Destillate werden aus Trauben gewonnen.

Eine andere Theorie kann sich vorstellen, dass Chilcano in den Häusern Limas zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand. Denn in dieser Zeit wird der Chilcano erstmals schriftlich erwähnt. In Anlehnung an den englischen Gin. Doch auch hier ist die Namenserklärung ist nicht eindeutig.

Gut möglich ist, dass „Chilcano“ soll aus dem Quechua stammt. Und eine Suppe bezeichnet, die nach der Fischerbucht von Chilca (Titicacasee) benannt ist. Die Bucht soll den Quechua-Namen eines Schilfs tragen, welches zum Bau von Hütten und Grabbündel benutzt wurde.

Aufgrund der Farbähnlichkeit kann Chilcano auch nach der bekannten Fischbrühe „caldo de pescado“ benannt sein. Suppe und Getränk werden mit Zitrone verfeinert.

Du hast Lust auf weitere Cocktails aus Peru? Nora stellt auf info-peru.de ihr Pisco Sour-Rezept und viele weitere spannende Reisetipps für mein Lieblingsland vor.

Kulinarisch um die Welt – weitere Rezepte:

Keine Kommentare

    Leave a Reply