Gibt es in Düsseldorf Street Art? Die Innenstadt bietet tolle Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Plätze zum Essen und Trinken. Auf der Rheinpromenade zwischen Tonhalle und Medienhafen lässt es sich prima flanieren. Auf meinem Blog verrate ich Dir übrigens, was ich an zwei Tagen in Düsseldorf unternommen habe. Dabei finde ich die Architektur spannender als das Düsseldorf-Gefühl. Wenn Du die Mischung aus Clean und Ballermann magst, dann bist Du in der Innenstadt gut aufgehoben. Mir wird es dort allerdings schnell langweilig. Also spaziere ich los gen Osten.
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Auf meinem urbanen Streifzug durch den Stadtbezirk 2 finde ich bunte Ecken. Ob von der Stadt strategisch platziert oder, weil es einfach eine lebendige Graffiti-Szene in Düsseldorf gibt – mir ist das relativ egal. Ich mag Steet Art-Touren auf eigene Faust einfach.
Die Wandkunst, die hierunter folgt, möchte ich an dieser Stelle mit Dir teilen.
Halte bei Deinem nächsten Besuch in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen doch auch mal die Augen offen. Motive gibt es genügend. Alle Künstler*innen konnte ich nicht identifizieren. Wenn Du sie kennst, hinterlasse mir einen Kommentar – das wäre toll!
Zur Bestimmung hat mir die Webseite 40grad-urbanart.de sehr geholfen. Ein paar Künstler*innen kannte ich allerdings schon. Und ich stelle fest: Es gibt noch so viel mehr Werke, die ich gerne gesehen hätte.
Street Art und Urban Art in Flingern und Bilk

„40 Years“
Wo: Fichtenstraße 4, 40233 Düsseldorf (gegenüber Straßenbahnhaltestelle)
Wer: how and nosm
Figur mit Rucksack
Wo: Kiefernstraße 10, 40233 Düsseldorf
Wer: Johanna Olga und M05k


Raster 1
Wo: Kiefernstraße 11, 40233 Düsseldorf
Wer: Ben Mathis
„Was tun?“
Wo: Ackerstraße, 40233 Düsseldorf
Wer: Klaus Klinger


„Das Tor zu Flingern“
Wo: Ackerstraße 59, 40233 Düsseldorf
Wer: Klaus Klinger und Majo Brothers | farbfieber.de
„Bad Bank“
Wo: Ackerstraße, 40233 Düsseldorf
Wer: Klaus Klinger


„Gelber Affe“
Wo: Eintrachtstraße 1, 40227 Düsseldorf
Wer: Majo Brothers
Auf dem Weg vom Bahnhof zu meinem Hotel entdeckt – übernachtet habe ich im the niu tab*
Augen offen halten in der Düsseldorfer Altstadt lohnt sich. Diese putzigen Wesen habe ich auf der Rückseite von Straßenschildern entdeckt:
Pac-Man-Geister
Wo: Mühlenstraße (vor K20), 40213 Düsseldorf
Wer: Pdot

Die Streetartkunst hat eigene Genres – schon gewusst?
Kennst Du den Unterschied zwischen Graffiti, Paste-up und Stencil?
Hier ein Quick-Guide in die verschiedenen Techniken in der Street Art:
Graffiti (Singular Graffito) ist ein Sammelbegriff und stammt aus dem Italienischen. Die ersten Graffiti gab es bereits in der Antike und im Mittelalter, gemeint sind alle sichtbaren Elemente, wie Zeichen, Muster oder Schriftzüge. Am häufigsten kommen Sprühdosen zum Einsatz.
Ein Paste-up ist ein Plakat, das in der Regel mit Kleister oder Leim aufgetragen wird. Das Kunstwerk entsteht schon im Voraus und kann dann schnell vor Ort angebracht werden. Die Schäden an Wänden und Fassaden ist durchaus geringer als beim Grafftiti, ist laut Gesetz allerdings Sachbeschädigung und seit 2005 eine Straftat.
Stencil ist der englische Begriff für Schablone. Bei dieser Kunstform werden Muster und Motive mithilfe einer Schablonen aufgesprüht. Ein berühmter Vertreter dieser Art ist Bansky.
Hast Du weitere Tipps, wo ich in Düsseldorf Street Art finde? Verrate es mir gerne in einem Kommentar.






2 Kommentare
Sonja
7. April 2022 at 6:40Wie schön, dass für Dich als Insiderin auch noch etwas dabei ist. Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich habe mit so vielen bunten Bildern gar nicht gerechnet.
Bin auch ganz großer Street Art-Fan!
Liebe Grüße & bis bald
Sonja
Nadine
6. April 2022 at 19:43Ach wie cool! Da hast Du auf Deinem Spaziergang ja noch einiges entdeckt, das ich noch gar nicht kannte. Da muss ich mich wohl mal wieder auf den Weg machen. Ich liebe Streetart. Ich finde die macht die Welt einfach so viel bunter. GlG, Nadine