59. Biennale in Venedig
Reiseblog

59. Biennale di Venezia – Tops & Flops der Länder-Pavillons (Giardini)

3. Mai 2022

Ich bin zurück von der Biennale in Venedig und kann somit einen Punkt auf meiner Wunschliste an Kunstausstellungen abhaken. Die älteste und renommierteste Kunstausstellung der Welt fand zum ersten Mal nach Ausbruch der Pandemie statt. Seit 30. April 1895 Pilgern Kunstkenner*innen und alle, die es gerne sein möchten, in die italienische Lagunenstadt um zeitgenössische Kunst zu bestaunen. Das Spektakel findet alle zwei Jahre statt und läuft in diesem Jahr bis Ende November. Drei Tage tauchte ich in die surreale Kunstwelt im Stadtteil Castello ab. In diesem Beitrag konzentriere ich mich auf die Giardini della Biennale. In einem zweiten Teil zeige ich Dir dann, was mir in L’Arsenale gefiel. Das hier sind meine Tops und Flops. Am Ende verrate ich Dir, wo ich in Venedig übernachtete.

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Wo findet die Biennale statt?

Venedig besteht aus insgesamt sechs Stadtteilen. Im Osten liegt das Arbeiterviertel Castello.

Castello erreichst Du bequem zu Fuß. Schlendere vom Markusplatz die gesamte Uferpromenade entlang, an Seufzerbrücke, schaukelnden Gondeln und Luxushotels vorbei. Irgendwann erreichst Du das Museo Storico Navale am Rand der L’Arsenale, der traditionsreichen Schiffswerft. Hüpfe hinein, wenn Du mehr über den Schiffsbau in Venedig und die einstige Seemacht erfahren möchtest.

Das Gelände der Arsenale, in der ein Teil der Biennale untergebracht ist, hebe ich mir für meinen zweiten und dritten Tag in Venedig auf. Zunächst geht es in die Giardini della Biennale, dem historischen Ursprung.

Ergänzend zu Giardini und Arsenale finden sich in der Stadt und auf den Inseln verteilt, weitere Ausstellungsräume. Diese konnte ich bei meinem Besuch allerdings nicht besuchen.

Giardini – das Biennale Gelände

Zwischen Arsenale und Giardini liegen etwa 10 Fußminuten. Du kannst einfach die Uferpromenade weiter gen Osten laufen bis Du die Grünanlagen Giardini Pubblici mit Spielplatz erreichst.

Wie komme ich mit dem Vaporetto zur Biennale?

Die Fähre 1 in Richtung Lido verkehrt zwischen Piazzale Roma, dem Bahnhof Santa Lucia auf dem kompletten Canal Grande und hält an San Marco, sowie den Haltestellen Arsenale und Giardini an.

Am Bootsanleger am Bahnhof kaufe ich mir ein ACTV 72 Stunden-Ticket (40 Euro).

Die Zeitkarten sind in jedem Fall günstiger als die Einzelfahrten (7,50 Euro), das Tagesticket kostet 21 Euro. Allerdings brauchst Du Geduld und Zeit, um auf dem Wasserweg Venedig zu durchqueren. Am besten geht es immer noch zu Fuß. Die Aussicht vom Wasser, ist mit ausreichend Zeit, jedoch unglaublich beeindruckend.

Vom Bahnhof zu meinem Hotel sind es lediglich drei Haltestellen. In San Stae steige ich aus und laufe zum Hotel. Mit im Gepäck habe ich den Venedig-Reiseführer vom Michael Müller Verlag*.

Was kostet ein Ticket für die Biennale?

Mein Biennale-Ticket für eine Woche (45 Euro) kaufe ich am Info Point, es wird zusammen mit meinen Ausweisdaten ausgestellt. Bei jedem Eintritt muss ich meinen Ausweis dann auch vorzeigen. Einen Covid-Impfnachweis jedoch nicht.

falstaff Travel schreibt: „Die Tickets mussen vorab online gekauft werden.“ Doch das stimmt nicht. Du kannst Dir, wenn Du magst, schon vor Reiseeintritt ein Ticket kaufen. Das geht hier: labiennale.org

Wenn Du nur mal reinschnuppern magst, dann reicht Dir eventuell ein einfaches Ticket (25 Euro). Das erlaubt Dir an einem Tag die Giardini und an einem anderen Tag die Arsenale zu besuchen. Dazu würde ich raten – beide Ausstellungsgelände an einem Tag sind zu viel.

Tops – diese Pavillons fand ich beeindruckend

Für mich beginnt nun der aufregende Teil. Ab auf‘s Gelände mit seinen 29 Länderpavillons (Padiglione) inklusive zentralem Pavillon.

Die wunderschöne Anlage mit insgesamt 65.000 m² ist nur während der Biennale zugänglich. Ansonsten bleibt die Grünanlage mit prachtvollem Baumbestand, jeder Menge Grün und coolem Kiosk für Normalos verschlossen.

Ebenfalls verschlossen bleibt in diesem Jahr der Russland-Pavillon.

Neugierig, doch planlos laufe ich über das Gelände, lasse mich von meinem Gefühl leiten und verweile mal länger, mal kürzer in den Häusern.

Belgien

Blauer Himmel, hellbraune Erde. Ein Junge in rosafarbenem Shalwar Kameez zieht ruckartig an einem dünnen Faden und hält seinen Papierdrachen in der Luft. Barfüßige Mädchen mit schwarzer Haut hüpfen, klatschen und lachen. Ihre Freude ist nahezu ansteckend. Bunte Murmeln werden mit flinken Händen von hockenden Jungs mit kahlem Kopf und schwarzer Haut im Erdboden von Loch zu Loch geschnipst. Die Sonne geht gerade unter und lässt die Erde kupferfarben leuchten.

Francis Alÿs nimmt uns in seinen Video-Dokumentationen mit um die Welt. Hält Kinderspiele fest. Erlaubt uns zuzuschauen, bei einem der schönsten Beschäftigungen, die uns idealerweise an eine unbeschwerte Kindheit erinnern.

„The nature of the game“ zeigt Kurzfilme, die seit 2017 in Hong Kong, dem Kongo, Belgien, Mexiko und weiteren Ländern dieser Welt gedreht wurden. Ergänzt werden die immensen Bildschirme, die ich umlaufe, von handgroßen Gemälden. Fliegerbomben, Stacheldraht, verschleierte Menschen. Ein Hinweis, in welcher harschen Realität diese im Spiel versunkenden Kinder, wirklich leben.

Estland

Orchideen als Symbol kolonialer Ausbeutung? Auf diese Idee kam ich bisher nicht, aber es macht total Sinn! Die tropischen Pflanzen, die es heutzutage meist als Phalaenopsis in Supermärkten zu Schnäppchenpreisen gibt, wurden einst aus Kolonien in europäische und damit nicht-heimische Breitengrade „verschleppt“. Eine Aneignung und Schmückung – Botanik als soziopolitisches Bildnis. Dokumente aus dem 19. Jahrhundert, ein Film zu unökologischer Massenproduktion der wunderschönen Pflanzen und ein kritischer Blick auf meine eigene Vorliebe für tropische Pflanzen – der Estland Pavillon hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt.

Frankreich

Die Schlange vor dem französischen Pavillon ist lang. Doch es geht zügig voran. Nach 10 Minuten Wartezeit, Einlass in ein Filmset. Tanzparkett, eine Bar, Diskokugel und bunte Glühbirnen. Eintauchen in ein Filmstudio. Eine alte Filmabspulmaschine, eine Schreibmaschine mit einem eingeklemmten Blatt Papier. In der ersten Zeile steht:“…let’s banish from our land all racims, …“ Hinter der Bar, Kinositze und eine riesige Leinwand.

Zineb Sedira nimmt mit in die 1960s und ´70s. Der Titel des Films „Les rêves n’ont pas de titre“ (Dreams have no titles) verbindet eine plurale Identität. Ihre Arbeit spiegelt den komplexen Einfluss dreier Länder wider. Sie bezieht sich auf eine Koproduktion, die Italien-Algerien-Frankreich in einer postkolonialen Zeit verbindet. Doch auch ihren eigenen Hintergrund einfließen lässt. Frankreich, das Land in dem sie geboren und aufgewachsen ist. Algerien, das Land aus dem ihre Eltern kommen. Und England, das Land in dem sie aktuell lebt.

Film, Skulptur, Photographie, Ton und Kollage kommen in diesem Pavillon zum Einsatz. In der gesamten Installation schwingen Wünsche und Versprechen nach Freiheit mit – und der Traum von einer besseren Zukunft in der Ferne.

Als Mensch mit binationalem Background, der am liebsten multilokal leben möchte, fühle ich mich von diesem Pavillon besonders inspiriert.

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Kanada

Mir fällt auf, dass viele Pavillons mit Videoarbeiten und immensen Bildschirmen beschmückt sind. In Zeiten von Streaming-Diensten, YouTube, TikTok und co. scheint dies nicht verwunderlich.

Da wirkt der Blick in den Kanada-Pavillon fast ein wenig nüchtern. Vier bis zu drei Meter große Fotos auf Dibond von Stan Douglas zeigen Städte, Brücken und Landstriche aus der Luft. Erst bei genauerem Hinsehen lassen sich Auseinandersetzungen und Proteste erkennen. Arabischer Frühling, englische Riots, Besetzungen auf dem ganzen Globus. Ereignisse in London, New York City, Tunis und Vancouver werden zusammengesetzt und tragen den Titel „Stan Douglas: 2011 ≠ 1848“.

Hier wird der Vergleich geschaffen, zwischen Ereignissen aus den Jahren 2011 und 1848, einem Jahr kontinentaler Umbrüche. Der Kampf zwischen Mittel- und Arbeiterklasse und gegen mangelnde demokratische Freiheiten, Presseeinschränkungen und die dominante aristokratische Elite. Während die Konflikte vor ein paar Jahrhunderten noch kontinental waren, verbreiten sich die Nachrichten viral über den ganzen Globus. Allerdings mit bemerkenswert wenig Aufsehen in Europa und Nordamerika.

Stets aktuell bleibt die Frage, wie soziale Medien soziale und politische Auseinandersetzungen befeuern, unterstützen oder sogar lenken können.

Polen

Auf diesen Pavillon habe ich mich gefreut! Mit „Re-enchanting the World“ erschuf die Roma-Künstlerin Malgorzata Mirgas-Tas ein buntes Textilwunder. Zwölf Tafeln zieren die Wände, nehmen Bezug auf die Monate des Jahres und rezitieren die Fresken des Monatszyklus im Renaissancepalast Schifanoia in Ferrara, in der Emilia-Romagna in Italien.

Dargestellt sind Geschichten der Roma-Mythologie und Alltagsszenen aus dem Tatra-Gebirge. Besonders finde ich nicht nur die Handwerkskunst, das Arrangement der farbenfrohen Textilien, die Darstellung von Sternzeichen. Viel hoffnungsvoller stimmt nicht, dass die unterdrückte Kultur der Roma-Frauen einen Platz in der europäischen Kulturszene erhält.

Wie nachhaltig diese Präsentation allerdings auf andere Lebensbereiche wirkt, wird die Zeit zeigen.

Ungarn

Wellenförmige Skulpturen, glänzende Mosaike in Pastelltönen, riesige Augen und Silberketten. Der ungarische Pavillon zeigt Werke von Zsófia Keresztes und soll die Suche nach Identität ausdrücken. Regentropfen oder Tränen? In Ketten gelegt oder festgezurrt? Sich verändernde und fließende Körper aus recht starrem Material.

Venezuela

Der Venezuela-Pavillon zeigt Werke der Künstler Palmira Correa, César Vázquez, Mila Quast, Jorge Recio. Sie alle beschäftigen sich mit dem Körper und seinen unterschiedlichen Ebenen/Funktionen. Der Körper als Zuhause, als Leben und Tod, als Mikrokosmos und als soziales Lebewesen. Besonders freue ich mich über die Dokumentation über die Malerin Palmira Correa und ihre lebendigen Bilder.

Zentraler Pavillon

Highlight der Giardini ist für mich der zentrale Pavillon mit Werken von Cecilia Vicuna und Katharina Fritsch – beide erhielten den Goldenen Löwen der Biennale.

Die Kuratorin der diesjährigen Biennale ist Cecilia Alemani. Die Italienerin, die in New York lebt, entschied sich vor zwei Jahren die Kunstausstellung unter dem Motto des Surrealismus aufzuziehen und ihr den Titel The Milk of Dreams* zu geben. Nach dem gleichnamigen Buchtitel von Leonora Carrington, in dem die surreale Künstlerin eine magische Welt beschreibt. In der sich jeder verändern und verwandeln kann.

Auf derstandard.de wird stärker auf die Auswahl der Künstler*innen durch Cecilia Alemani eingegangen.

Ich war nie ein großer Fan des Surrealismus. Nach zwei Jahren Pandemie und einem Krieg so nahe, habe ich vielleicht erstmals das Gespür für diese Kunstrichtung erhalten, die in den 1920er auf den Trümmern des ersten Weltkriegs entstand.

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Besonders ist, dass erstmals fast ausschließlich Künstlerinnen kuratiert wurden. Feminine Sichtweisen Raum erhalten und thematisiert werden. Von der Neuen Frau, über die femme fatale und Frau mit magischen Kräften.

Beim Besuch des zentralen Pavillons bring Zeit mit. Vor dem Bau der jeweiligen Länderpavillons, stellten hier alle Nationen zusammen aus.

In diesem Jahr ist Pavillon in drei Abschnitte aufgeteilt: „The witch’s cradle“ (Die Wiege der Hexe), „Corps Orbite“ (Kreisende Körper) und „Technologies of enchantment“ (Technologien der Verzauberung). Wenn das alles sehr wirr klingt, dann verstehe ich Dich zu gut.

Glücklicherweise habe ich mir einen Short Guide in der Bibliothek gekauft und studiere nach. Nur so erschließt sich für mich nach und nach das Gesehene.

Diese Künstler*innen haben sich bei mir verankert:

  • Cecilia Vicuna
  • Ithell Colquhoun
  • Mya Deren
  • Leonor Fini
  • Mrinalini Mukherjee
  • Minnie Evans
  • Sonia Delaunay

Flops – konnte ich nichts mit anfangen

Australien

Viel Lärm… Marco Fusinato und seine „DESASTRES“ sind schon von Weitem zu hören. Lautstark tönt es aus dem Australien-Pavillon. Möchte ich da wirklich rein? Der Aufseher trägt Kopfhörer, warum bekomme ich keine? Ich muss mir die Ohren zuhalten, trete jedoch in den dunklen Raum ein und setze mich auf eine Verstärkerkiste.  Bauch und Unterleib vibrieren mit, meine Netzhaut mit schnell wechselnden Fotografien befeuert. Am rechten Rand sitzt der Künstler mit elektrischer Gitarre vor ihm Türmen sich die Musikboxen, der Blick stets auf die LED-Wand gerichtet. 

200 Tage lang soll das so gehen – das Synchronisieren von Sound und Bild. 10 Minuten halte ich es – aber dann reicht es mir auch. Dieser Pavillon macht mich nervös und saugt mir Lebenskraft. Das brauche ich gerade nicht.

Brasilien

Durch’s Ohr rein, einen weichen Hintern auf dem Boden umwandeln und abwarten bis das große rote Ding vollständig aufgeblasen ist und den gesamten Pavillon einnimmt. Ich weiß noch nicht, ob ich lachen oder weinen soll. In Brasilien dreht sich schließlich alles um den Körper. Auf dem Screen laufen Szenen mit tropischen Tieren. Und inständig hoffe ich, dass der Amazonas eine tragende Rolle spielt. Jonathan de Andrade und seine Arbeit lässt mich auf jeden Fall schmunzelnd zurück.

Dänemark

Schlecht wird mir im Dänemark-Pavillon. Ein Stall mit Mist, Mistgabel und Zentauren. Uffe Isolotto legt eine Zentaurin auf den Boden, Blutunterlaufene Augen, leerer Blick. Sie scheint gerade ein Fohlen zu gebären. Ein paar Schritte weiter, ein weiterer Zentaur, erhängt mit einem Strick um den Hals.

Vielleicht braucht es aus einem der glücklichsten Länder der Welt, genau diese Brutalität, Schwere und Düsternis. Das ist mir definitiv zu viel Familien-Drama!

Auf gallerytalk.net verrät Daniela Grabosch, welche 10 Pavillons bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterließen. Dänemark gehört dazu.

Österreich

Knallig bunt ist, ein bisschen 70er Jahre. Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl kreieren einen Kosmos aus Bildern, Skulpturen und Textilien, der sich mir einfach nicht ganz erschließt.

Spanien

Und wie Sie sehen, sehen Sie…? Vor allem weiße Wände! Nicht ganz, einige sind abgemischt in Richtung Gelb und Grau.

Nach ein bisschen suchen, finde ich dann eine interessante Wandgestaltung. Ignasi Aballí fand der Spanische Pavillon braucht neue Wände und versetzte sie um 10 Grad. Diese werden 2024 dann hoffentlich wieder behangen.

USA

Mein erster Gedanke beim Anblick des Pavillons war: „Wow! Es geht ins schwarze Afrika. Endlich erfahren auch weniger bekannte Länder des riesigen Kontinents Aufmerksamkeit.“ Doch dann stellt sich heraus, dass es sich um den Pavillon der USA handelt. Hä?

Während ich die Arbeiten der Künstlerin Simone Leigh zum Teil beeindruckend finde, so ganz stimmig finde ich die Bespielung des USA-Pavillon mit ihren Arbeiten nicht. Ihre Themen, die Erfahrungswelt schwarzer Frauen und afrikanische Kunst, verdienen unbedingt eine Bühne. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass hier eine Art politisches Greenwashing versucht wird.

Die Black Lives Matter-Bewegung verdient mehr denn je Gehör und Aufarbeitung. Die 2020 schmerzvoll ausgepressten Worte „I can’t breathe“ von George Floyd sind mir im Gehör geblieben. Ich hätte mir gewünscht, dass die omnipräsente Polizeigewalt, Obdachlosigkeit und Drogensucht in den USA thematisiert wird. Eine schwarze Putzfrau, Schilfröcke und eine wunderschön glasierte blaue Sphinx sind hübsch anzuschauen. Mehr nicht.

Warst Du auf der Biennale oder planst eine Reise nach Venedig?

7 Aktivitäten für einen Besuch in Venedig

Mein Hotel Tipp für Venedig

Wenn Du eine Reise nach Venedig und im Speziellen zur Biennale planst, dann plane am besten frühzeitig und nicht, wie ich auf den letzten Drücker.

Mir war nicht bewusst, dass die Lagunenstadt bereits Ende April so voll sein wird. Doch mein spontaner Besuch fiel ausgerechnet auf einen Feiertag. Am 25. April feiert Italien den Tag der Befreiung und hat einen ähnlich hohen Stellenwert wie der Nationalfeiertag.

Noch einmal in Mestre oder auf einem Campingplatz auf dem italienischen Festland wollte ich nicht übernachten. Ich wollte die Morgensonne auf dem Markusplatz genießen und mich nachts in den Gassen verlieren. Du kannst zu Spitzenzeiten mit rund 200 Euro pro Nacht mit Frühstück rechnen.

Somit war dies mein vorgezogener Jahresurlaub. Naja.

Übernachtet habe ich hier: Hotel Al Ponte Mocenigo* – nur wenige Gehminuten von der Fährhaltestelle San Stae.

Ich habe das letzte Zimmer, direkt an der Rezeption und auf Kanalhöhe ergattert. Dafür war das Frühstück im kleinen Hof richtig toll. Zunächst ungewöhnlich fand ich, dass die Frühstücksdame alles, was man möchte vom Büffett auf den Teller macht. Aber hygienisch war das alle Mal.

Mein Tipp:

Wenn Du einen Frühstückskaffee bestellst, am besten einen Capucchino mit doppeltem Espresso. Ansonsten erhältst Du die blöde Plörre aus dem Nescafé-Automaten.

Gefallen Dir meine Tipps? Dann freue ich mich, wenn Du mir einen Kommentar hierunter schreibst, meinen Newsletter abonnierst oder den Artikel teilst. Gerne darfst Du mir auf FacebookPinterestInstagramTikTok und Flipboard folgen.

Reiseblog, Azoreninsel Faial

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