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London Calling – meine Highlights & Tipps

26. Januar 2017

Noch immer bin ich von meiner Reise nach London ganz geflasht. Zwar kenne ich schon zahlreiche Großstädte wie etwa Berlin, Lima, Bogotá, Medellin oder Buenos Aires. Doch nach London habe ich es irgendwie nie geschafft oder die Wahl fiel auf eine andere Stadt, meist Paris. Meine Zeit in London war zwar viel zu kurz, dennoch habe ich einen ersten tollen Eindruck von der Metropole an der Themse erhalten. Die Highlights meines ersten London Besuchs stelle ich Dir in diesem Beitrag vor.

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London – meine Highlights

Also gut – hier kurz die Fakten und meine Ausgangssituation:

  • Nur ein Wochenende Zeit um London kennen zu lernen.
  • Die Temperaturen mild, aber typisch britisch – also mit Nebel und Nieselregen.
  • Eine Woche intensive Recherche-Arbeit. Was dazu führte, dass ich mit 4 Seiten langen To Do-Liste ankam. Gleich vorne weg: Natürlich habe ich all die Punkte nicht erfüllt, aber immerhin 1/4.
  • Beim Überqueren der Straße habe ich grundsätzlich in die falsche Richtung geschaut. Passiert ist aber glücklicherweise nichts.

Soviel dazu – nun zeige ich Dir aber mal, was alles zu meinen Höhepunkten in London zählt.

Blick auf London

London aus der Luft

Bisher kannte ich London nur aus den Berichterstattungen royaler Hochzeiten und aus Filmen wie Notting Hill oder Love Actually – kitschig ich weiß, aber so gut. Mein Bild setzte sich nun also aus Big Ben, Buckingham Palace, Tower Bridge, roten Bussen, schwarzen Taxis und ja auch aus dem Flusslauf der Themse zusammen. Dass ich all dies schon aus der Luft so beeindruckend sehen würde, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Geflogen bin ich ab Hamburg nach London Heathrow mit Eurowings. Die Fahrt mit der U-Bahn (Piccadilly Line) nach Earl’s Court zu meinem Hotel in Kensington and Chelsea* ging problemlos.  Im Vorfeld erfuhr ich von der Visitor Oyster Card. Damit sind die Einzelfahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln super günstig und vor Deinem Rückflug kannst Du dir Dein Guthaben auszahlen lassen. Es verfällt also nicht, wenn noch etwas drauf ist.

Luxuskaufhaus Harrod’s

Harrod's zur Weihnachtszeit, London

Im Shoppen bin ich eher schlecht. Das heißt, wenn ich etwas dringend benötige und suche, dann finde ich es nicht und in Momenten, in denen ich absolut Pleite bin oder mein Verstand mir vehement eintrichtert, ich sollte es nicht einmal in Erwägung ziehen, ja genau dann sehe ich zahlreiche Dinge, dich unbedingt gebrauchen könnte.

Nun bin ich aber einfach ein riesiger Fan von einzigartigen Kaufhäusern. Dabei geht es mir noch nicht einmal um die Luxusgüter darin, sondern viel mehr um die Atmosphäre, Architektur und das Dekor. Es hat sich eben leider gezeigt, dass luxuriöse Kaufhäuser wie das KaDeWe in Berlin, Galeries Lafayettes oder Printemps Haussmann in Paris genau diese Attribute mitbringen. So auch das Harrod’s. Für mich die Krönung meiner bisherigen Kaufhäuser-Begutachtung. Da es nicht weit von meiner Unterkunft entfernt ist, ist dies mein erster Anlaufpunkt.

Hast Du Dir schon mal das ägyptische Treppenhaus angeschaut? Oder die einzelnen Essenshallen? Guck mal nach oben an die Decken, sind die nicht der Hammer?! Die Geschichte hinter Harrod’s ist ebenfalls spannend, manchmal sogar tragisch. Wusstest Du, dass der Schriftsteller A. A. Milne seine Inspiration zu „Winnie the Pooh“ im Harrod’s erhielt? Näheres dazu und weitere Geheimnisse rund um das Kaufhaus kannst Du hier nachlesen.

Spaziergang durch Kensington

Kensington gehört zum Stadtteil Chalsea und liegt in West London. Bekannt ist der Stadtteil für seine viktorianische Bebauung, den Hyde Park und natürlich Kensington Palace – heute zu Hause von Prinz William und seiner Familie sowie Prinz Harry und einigen weiteren Sprösslingen britischer Royals. Ebenfalls bekannt sind die Royal Albert Hall und das Victoria Albert Museum.

Ein Spaziergang durch Kensington ist lohnenswert. Hier liegt definitiv Geld und wenn man um die Immobilienpreise in London weiß, dann fragt man sich doch, wie sich eine Familie in London ein Haus so zentral in dieser Gegend leisten kann bzw. was man dafür tun muss um ein solches zu besitzen.

Es gibt aber nicht nur Schickeria, sondern auch einige bodenständige Pubs und Burgerläden.

Mein Tipp:

Gourmet Burger Kitchen nahe der Tube-Station Earl’s Court. Es gibt für jeden Geschmack etwas. Die Preise liegen so um die 8-10 Pfund ohne Getränke & ohne Pommes.

Street Art und Plattenladen in London East End

Kommen wir zu einem Highlight, das auf meiner To Do-Liste ganz oben stand. East London und die Gegend rund um die Brick Lane. In dem ein oder anderen Beitrag ist ja schon durch gekommen, dass ich Street Art zu schätzen weiß und gerne dorthin gehe, wo soziales Ungleichgewichts friedlich debattiert wird.

Einen ganzen Samstagvormittag widmeten wir der Gegend rund um die recht bekannte Brick Lane. Beim Schlendern entdeckten wir auch einen Plattenladen mit Kaffee-Stop-Möglichkeit. Samstage könnte ich ab sofort immer in dieser Ecke verbringen. In einem weiteren Beitrag stelle ich euch das Gebiet etwas genauer vor.

Lesetipp:

  • Museen in London – meine Tipps
    Museen in London – meine Tipps

Los ging es an der Tube-Haltestelle Aldgate East Station. Um die Ecke liegen gleich die White Chapel Gallery und die Gunthorpe Street in der Jack The Ripper auch sein Unwesen trieb. Wenn Du auf ein bisschen Grusel stehst, kannst Du es ja mal mit einer geführten Tour zu Jack The Ripper probieren. Bei Get Your Guide* findest du verschiedene Formate. Ich würde beim nächsten Mal wohl eine Tour mit Verkostung im East End ausprobieren (in der Hoffnung ein paar coole Bars kennen zu lernen).

Londons Architektur

Architektur, London

Zugegeben: Der viktorianische Stil hat mich nie so wirklich umgehauen und London kam mir eher konserviert und wenig innovativ vor. In der Architektur hat sich aber in den letzten Jahrzehnten einiges getan. Diesen Mix aus Alt und Neu finde ich persönlich sehr spannend und formt ein ganz neues Stadtbild, das ich genauer Kennenlernen will und mir mal einige Artikel zur Stadtentwicklung Londons aneignen werde. Kennen solltest Du: die „Gurke“, die „Käsereibe“ und die „Scherbe“.

Electric Cinema in Notting Hill

Electric Cinema, London

Das Buch 99 x London wie Sie es noch nicht kennen* hat mich auf dieses tolle Kino aufmerksam gemacht. Die Überschrift lautete: „Blockbuster auf der Doppelbettcouch“. Das Electric Cinema liegt im Stadtteil Notting Hill (191 Portobello Road) und zählt zu den ältesten Filmpalästen Englands. Ein weiteres Kino gibt es in Shoreditch, also in East London.

Bei den Ticketpreisen musste ich schon etwas schlucken (18.50 Pfund pro Person), aber was soll’s. Jederzeit wieder würde ich das Geld ausgeben, denn die Atmosphäre ist einmalig, Bild- und Tonqualität hervorragend und nirgendwo sonst, habe ich eine solche Ausstattung genossen: rote, luxuriöse Ledersessel mit Fußbänkchen und Kaschmir-Decken. Der Art-Déco-Stil machen dieses Kino für mich zu einem der schönsten Orte Londons. Ein Muss für jeden Kino-Liebhaber.

Und was hat es nun mit der Doppelbettcouch auf sich? In der letzten Reihe und in der ersten Reihe gibt es eine Kuschelzone, d.h. Du kannst Dich richtig breit machen, denn die Sitze sind eigentlich großzügige Liegesofas mit Platz für 2.

Erstes, zweites oder 10. Date? Na dann, ab mit Dir ins Electric Cinema.

Mein London Tipp:

Electric Cinema Portobello in Notting Hill (Karten unbedingt vorher kaufen, es gibt nur einen Saal).

Das waren meine London Highlights. Hast Du London Tipps für mich, gerne auch für eine bestimmte Jahreszeit?

Lies auch:

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