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Berlin Guide – Tipps für ein Wochenende

Immer wieder zieht mich Berlin an und seitdem ich in Hamburg lebe, noch ein kleines bisschen mehr. So kommt es auch, dass ich mindestens zweimal im Jahr entweder für ein verlängertes Wochenende oder eine Woche Berlin besuche. Entweder zieht es mich beruflich zur ITB oder aus plaisir, um zahlreiche Cafés, Restaurants oder Musikclubs und Festivals zu besuchen. Zum einen ist da die kurze Anfahrt aus Hamburg und zum anderen, muss ich manchmal aus dem „ach so schönen“ Hamburg raus. In Berlin fühle ich mich manchmal eben etwas wohler.  Dort ist es nicht ganz so „geleckt“ und ein bisschen rauer als in anderen Städten. Und doch empfängt mich Berlin immer wieder mit herzlichen Armen und mir ist noch nie ein grimmiger Busfahrer über den Weg gelaufen. In diesem Berlin Guide stelle ich euch ein paar meiner Tipps für Berlin vor.

Anreisemöglichkeiten nach Berlin

Fernbus Ab Hamburg zum Beispiel mit Flixbus. Zuvor bin ich immer mit BerlinLinienBus gefahren. Auf der Rückfahrt bot Flixbus leider kein WLAN an, das hat mich etwas geärgert. Doch dafür gibt es zu manchen Zeiten auch einen Halt am Alexanderplatz und nicht nur am ZOB oder Ostbahnhof. Je nachdem aus welcher Stadt ihr anreist, empfehle ich euch einen Kosten-Zeit-Vergleich mit der Bahn. 
Bahn Die Anreise mit dem Zug ist aus ganz Deutschland und Europa möglich. Mit Sparpreisen, Aktionen wie dem Lidl-Ticket oder bei frühzeitiger Buchung günstig und komfortabel. 
Flugzeug Vielleicht wird das Großprojekt BER Flughafen ja irgendwann einmal fertig. Bis dahin wird Berlin weiterhin über Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel angeflogen. Ab dort könnt ihr mit der Bahn, dem Shuttlebus oder Taxi zu eurem Kiez fahren.

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin

U-Bahn Station in Berlin

Das Verkehrsnetz für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin ist sehr gut, so dass ihr gar kein eigenes Auto benötigt oder mit dem Taxi umher fahren müsst. Mitunter kann die Reise von A nach B recht lang werden. Zuständig sind die Berliner Verkehrsbetriebe auf deren Webseite ihr nähere Informationen zu Preisen und Streckenverläufen erhaltet. Es gibt auch eine App mit der ihr unterwegs schnell mal schauen könnt, wie ihr weiter kommt. Ein Tagesticket pro Person kostet aktuell ab 7,00 Euro. Wenn ihr viel zu Fuß unterwegs seid oder nur einen oder zwei benachbarte Kieze pro Tag erkunden wollt, lohnt sich vielleicht auch ein Vierfahrten-Ticket (9 Euro pro Person).

Das Fahren mit der U-Bahn ist aufgrund seiner sehr interessanten U-Bahnstationen empfehlenswert. Aber mit dem Bus solltet ihr euch auch mal durch die Stadt wagen. Meist handelt es sich um Doppeldecker. Auf der Buslinie 100 könnt ihr sogar eine Sightseeing-Tour machen, denn diese Linie fährt vom Zoologischen Garten bis zum Alexanderplatz und zurück.

Hoteltipp: Courtyard by Marriott Berlin-Mitte

Trabant vor dem Hotel

Im Laufe der letzten Jahre habe ich so fast jede Unterkunftsart und fast jeden Stadtteil ausprobiert. In Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg, Pankow und natürlich in meinem Lieblings-Kiez Friedrichshain habe ich schon übernachtet. Diesmal ist es Berlin-Mitte geworden und wir übernachten im Hotel Courtyard by Marriott Berlin-Mitte. Die U-Bahn Spittelmarkt ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und der Deutsche und Französische Dom am Gendarmenmarkt sind in etwa zehn Minuten erreichbar. Eigentlich ist Mitte nicht mein bevorzugter Stadtteil, da er doch sehr touristisch ist. Doch für diesen Wochenend-Trip mit meiner Mutter war es die genau richtige Wahl. Das Hotel bietet mit vier Sternen einen gewissen Komfort, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und die Lage und Anbindung waren für unsere Bedürfnisse ideal. Denn eigentlich sind wir ja nach Berlin gekommen um ein Musical zu besuchen und zu Shoppen.

 

Shopping + Essen & Trinken in Berlin

Wenn ich in Berlin bin, zieht es mich fast immer in die gleichen Ecken. Seit einigen Jahren habe ich das Gefühlt, dass in Berlin einfach nichts konstant bleibt, so dass ich dann erst einmal schauen muss, ob denn noch „alles beim Alten“ ist oder ob der Laden, den ich so gerne mag überhaupt noch da ist. Bei diesem Besuch habe ich mich überwiegend in Friedrichshain und Kreuzberg aufgehalten. Zusammen mit Mutti ging es dann zum „Schaufenster-Bummel“ auf den Kurfürstendamm und ins KaDeWe im Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf.

Friedrichshain-Kreuzberg

Mein Rundgang durch meinen Lieblings-Kiez beginnt an der U-Bahn Frankfurter Tor und führt über die Simon-Dach-Str. zum „Boxi“ (Boxhagener Platz) über das RAW-Gelände bis zu S-Bahn Warschauer Straße und weiter nach Kreuzberg. Verhungern und Verdusten werdet ihr in den beiden Kiezen nicht, denn rund um den Boxhagener Platz und die Schlesische Straße gibt es jede Menge Restaurants, Imbisse und Bars. 

Wenn ihr an der S-Bahn Warschauer Str. seid, könnt ihr entweder in einen Bezirk fahren oder die East Side Gallery entlang spazieren. Wenn ihr die Brücke überquert seid ihr auch schon in Kreuzberg. Alles rund um die Schlesische Str. habe ich diesmal links liegen lassen, denn hier war ich im Sommer, als ich das Lollapalooza besuchte, ausgiebig unterwegs. 

Auch dem für mich besten Burger-Laden unter der U-Bahn Station Schlesiches Tor, erstatte ich diesmal keinen Besuch. Mein Weg führt mich zur Oranienstraße, in der es zahlreiche Imbisse, Lädchen und Cafés gibt. Mit Vergnügen stellt euch 11 Restaurants auf der Oranienstr. vor.

  • Streetwear: Depot 2, Oranienstr. 9.
  • Café Bateau Ivre, Oranienstr. 18.

Weitere Stopps lege ich diesmal nicht ein, denn ich möchte noch den Concept Store von Berberlin am Moritzplatz besuchen, den mir meine Freundin Anna empfohlen hat. 

Charlottenburg-Wilmersdorf

Weitere Erkundungen unternehme ich im Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf. Während rund um den Zoologischen Garten die preislich erschwinglichen Marken angesiedelt sind, steht der Kurfürstendamm für Luxus- und Designermarken. Beides lasse ich mir nicht entgehen.

  • Relativ neues Shopping-Kaufhaus: Bikini-Haus, Budapester Str. 38-50. Mein Tipp: Matcha-Tee im Japanladen Chaya trinken und Souvenir-Einkauf bei PROMOBO.
  • KaDeWe (Kaufhaus des Westens), Tauentzienstr. 21-24. 
  • Hier findet ihr einen Guide für den Kurfürstendamm.
  • Kaffeehäuser gehören zu meinen Lieblings-Orten in Städten. Dort kann man herrlich sitzen, Kaffee und Kuchen genießen und Zeitung lesen ohne sich wie in einer Bar manchmal Fehl am Platze zu fühlen. Darum habe ich mich auch über den Besuch im Kaffeehaus Grosz auf dem Ku’damm so gefreut. Ein imposantes Interieur, Törtchen, die mich schon am Eingang anlächeln und typische Kaffeehaus-Stühle. Leider war unsere Bedienung nicht sonderlich auf zack. Törtchen und Espresso haben trotzdem geschmeckt.

Kunst & Kultur in Berlin

berlin guide

Fotoausstellung in Berlin

Berlin Guide – Weitere Tipps

Auch diesmal war ein Wochenende in Berlin wieder viel zu schnell vorbei. Ich habe es nicht mehr zum Mauerpark oder den Hakeschen Märkten geschafft und war auch nicht in La Foccaceria. Wenn ihr weitere Tipps für die spannende Stadt sucht, dann schaut doch mal bei den folgenden Bloggern vorbei:

Berlin Guide Tipp: Reiseführer für Berlin von Lonely Planet*

2 Kommentare

  1. Hi Sonja,
    beim nächsten Mal unbedingt die Aussichtsterrasse mitnehmen 😉
    Wer weiß, vielleicht trifft man sich da oben mal.
    Beste Grüße aus Hamburg

    • Moin Imke,

      ja, das mache ich. Vielleicht sehen wir uns ja vorher schon mal in Hamburg.

      LG zurück (ebenfalls aus Hamburg) 😀

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