Costa Rica – Zwei Wochen zwischen Vulkanen, Regenwald und Pazifik

3. Oktober 2026

Costa Rica stand nie wirklich auf meiner Bucketlist. Wenn ich an Lateinamerika gedacht habe, zog es mich bisher eher nach Südamerika. Kolumbien, Peru, Bolivien, Argentinien, Chile – mit diesen Ländern fühle ich mich schon lange verbunden. Costa Rica? Irgendwie war es immer da, aber nie ganz oben auf meiner persönlichen Reiseliste. Dann kam mein aktueller Job dazwischen. Durch meine Arbeit hatte ich plötzlich immer häufiger mit Costa Rica zu tun. Ich hörte von Regenwald, Vulkanen, Faultieren, Nationalparks und Lodges mitten im Grünen. Vor allem aber begegnete mir immer wieder dieselbe Begeisterung: Costa Rica schien bei vielen Reisenden ganz weit oben zu stehen. Irgendwann war meine Neugier größer als meine ursprüngliche Skepsis. Was fasziniert eigentlich so viele Menschen an diesem Land? Und kann ein Land, das ich selbst bisher nie unbedingt bereisen wollte, mich vielleicht doch überraschen? Also habe ich mich auf den Weg gemacht.

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Zwei Wochen Costa Rica lagen vor mir – zunächst eine Woche allein, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und das Land ganz in meinem eigenen Tempo kennenzulernen. Danach ging es mit Reiseexpertinnen aus Mexiko, USA, Kanada und Schweden weiter. Gemeinsam entdecken wir verschiedene Landstriche, schauen uns Hotels und Lodges an und prüfen Routen, die für unsere Kunden interessant sein könnten.

Meine Route führt von Alajuela und dem Vulkan Poás nach La Fortuna und zum Arenal, weiter in den Nebelwald von Monteverde, nach San José und durch die Wasserwege von Tortuguero hin zum (leuchtend blauen) Río Celeste. Zum Abschluss wartete der Pazifik am Golfo de Papagayo*.

Und spätestens als der Plan stand und ich meine Lektüre studierte musste ich mir eingestehen: Costa Rica hatte vielleicht nie auf meiner Bucketlist gestanden. Aber das Land hatte offenbar einiges vor, um einen besonderen Platz auf meiner Liste der Orte zu bekommen, die man unbedingt einmal erlebt haben sollte.

Ankommen in Alajuela

Nach der Ankunft am Flughafen ging es zunächst nach Alajuela* ins Xandari Resort & Spa. Für mich war das ein angenehmer Einstieg in die Reise, denn nach dem langen Flug musste ich nicht sofort möglichst viel sehen. Erst einmal ankommen, durchatmen und sich langsam an die tropische Umgebung gewöhnen. Da ich im Dunklen anreise, war mir nicht bewusst, in welch einem kleinen Paradies ich aufwachen werde.

Kurz vor sechs Uhr morgens, zuhause in Hamburg ist das nicht meine präferierte Uhrzeit, bin ich hellwach und erkunde das riesige Areal des Resorts. Mir bleiben nur etwa zwei Stunden, bevor ich abgeholt werde. Doch ich schaffe es, trotz meiner Einschränkungen, zumindest eine kleine Wanderung zu einem der Wasserfälle zu unternehmen. Ein typisch costaricanisches Frühstück (Gallo Pinto, Rührei, Tortilla, Kochbanane, Kaffee und Obst), mit Blick auf die Talsenke von San José und die Start- und Landebahn des Flughafens, ist der Auftakt von zwei Wochen „Pura Vida“-Vibes.

Gegen 8 Uhr heißt es dann schon wieder Auschecken. Leider. Denn ich wäre gerne länger geblieben. Doch mein nächstes Ziel wartet schon: La Fortuna – mit einem Zwischenstopp am Vulkan Poás.

Vulkan Poás: Der erste große Naturmoment

Der Poás* stand auf meiner Wunschliste ganz weit oben. Wenn ich schon einmal in Costa Rica bin, dann möchte ich auch diesen aktiven Vulkan auf 2.708 Metern über dem Meeresspiegel sehen und einmal auf die Fumarole blicken. Poás ist mein erster richtiger Naturhöhepunkt der Reise. Schon die Fahrt in die Vulkanregion machte deutlich, wie schnell sich Costa Ricas Landschaft verändern kann. In zahlreichen Kurven führt die Straße bergauf. Mein Guide macht etwas Tempo, denn das Wetter schlägt schnell um und in den letzten Tagen vor meiner Ankunft, war der Zugang sogar gesperrt, denn Poás spuckte und wütete mehr als üblich. Ein paar Minuten kann ich mir den Krater anschauen und Fotos machen. Dann versteckt sich Poás unter einer dichten Wolkendecke.

Wichtig: Die Besucherzahlen werden vom Nationalpark reguliert. Kümmere dich rechtzeitig online oder über einen Reiseveranstalter um deine Tickets, damit du auch garantiert Zugang zum Vulkan erhältst. Einen Ticketverkauf vor Ort gibt es nicht. Der Nationalpark ist in der Regel von 8-16 Uhr geöffnet. Sei früh dort, damit du auch die Wanderungen schaffst, falls du die Kraterseen sehen möchtest.

La Fortuna und der Vulkan Arenal

Frische Ananas, Tamales, der Wasserfall Catarata de la Paz und zahlreiche kleine Dörfer begleiten unsere Fahrt in die Feuerregion. Dann ein erster Blick auf den majestätischen Stratovulkan Arenal. Steil, kegelförmig, mitten im Regenwald. Das ist in der Tat eher ein ungewöhnlicher Anblick. Denn diese Vulkanform kenne ich fast ausschließlich aus den Anden. Ich bin hin und weg und freue mich sehr über diese wunderschöne Kulisse.

In La Fortuna* bleibe ich zwei Nächte im Hotel Arenal Manoa und lasse es mir in den Thermalpools rundum gutgehen. Im tropischen Regenschauer sitzen wir in den heißen Quellen und lassen uns Mocktails schmecken. Immer wieder der Blick hin zum Vulkan, ob er denn auch noch da ist. Hier kommt das erste Mal richtig Urlaubsstimmung auf. Eigentlich bin ich nicht so der Resort-Fan, aber ich scheine Gefallen daran zu finden.

Die Region rund um den Arenal gehört für mich zu den Gegenden, die man auf einer Costa-Rica-Reise nicht einfach abhaken sollte. Die Landschaft ist geprägt vom Vulkan, von üppigem Grün und den unterschiedlichen Aktivitäten, die hier möglich sind. Wer gerne aktiv ist, ist hier genau richtig.

Besonders schön fand ich den Besuch der Mistico Arenal Hanging Bridges. Bei einer geführten Tour ging es über Hängebrücken durch den Regenwald. Gerade mit einem Guide nimmt man sich automatisch mehr Zeit, schaut genauer hin und bekommt einen anderen Zugang zur Landschaft. Blattschneiderameisen, Rotschwanz-Motmot und Erdbeer-Giftfrosch (Blue Jeans frog) sind nur einige Beobachtungen auf unserer Wanderung.

Mit dem Boot über den Arenal-See nach Monteverde

Von La Fortuna geht es anschließend über den Arenal-See weiter nach Monteverde*. Schon diese Verbindung ist ein Erlebnis für sich und gleichzeitig eine schöne Möglichkeit, die Landschaft nicht nur vom Straßenfenster aus kennenzulernen. Ich bin froh, dass ich nicht mit dem Mietwagen unterwegs bin. So kann ich dieses schöne Erlebnis auf dem Weg in den Nebelwald auch nutzen. Ansonsten hätte ich einmal um den See herumfahren müssen. Ich bin froh, dass mir das Fahren abgenommen wird und ich einfach die Landschaft genießen kann.

Monteverde fühlte sich anschließend noch einmal ganz anders an. Statt tropischer Wärme und Vulkanlandschaft wartete der Nebelwald. Ich wohnte im Hotel & Spa Poco a Poco und verbringe hier zwei Nächte, um die Region zu entdecken.

Auf meinem Programm stehen unter anderem der Monteverde Sky Tram (ich schwebe in einer Gondel über dem Nebelwald), dort begegne ich einem putzigen Pizote (Nasenbär), der munter vor sich hin snackt, der Besuch eines Orchideen-Gartens und eine Nachtwanderung (inklusive fluoreszierendem Skorpion). Gerade dieser Wechsel zwischen verschiedenen Tageszeiten und Landschaften hat mir gefallen. Costa Rica wirkt auf einer Rundreise erstaunlich abwechslungsreich, obwohl die einzelnen Regionen gar nicht so weit voneinander entfernt liegen. Ich bin wirklich beeindruckt, wie gut und einfach die Transfers hier zwischen den einzelnen Stationen funktionieren. So kommen auch Solo-Reisende ganz einfach von A nach B.

Eine zweite Woche mit neuen Perspektiven

Nach der ersten Woche allein unterwegs änderte sich meine Reise etwas. Ich kehre nach San José* zurück und lerne erst einmal das ganz normale Leben in der Hauptstadt kennen.

San José: Stippvisite in der Hauptstadt

Ich schlendere über den Mercado Central, lasse mich durch die Fußgängerzone treiben und mache Halt im La Casa del Cacao. Keine große Sightseeing-Liste, sondern einfach ein paar Stunden durch die Stadt laufen, schauen, probieren und ein Gefühl für Costa Rica bekommen. Ein Besuch im Buchladen darf natürlich nicht fehlen.

Am Abend kehre ich ins Gran Hotel Costa Rica zurück. Dort lernte ich meine Reisegruppe kennen und aus meiner Solo-Reise wird eine internationale Kleingruppenreise. Ab diesem Moment gehören auch Hotelinspektionen immer stärker zum Alltag. Für mich als Reisespezialistin ist das ein spannender Teil solcher Reisen: Man sieht Unterkünfte nicht nur als Gast, sondern achtet plötzlich viel stärker auf Lage, Konzept, Service und darauf, für welche Art von Reise ein Hotel tatsächlich geeignet ist.

Neugierig, wo mein Wissen zum Einsatz kommt? Ich gehöre zum Team von Natürlich Reisen Tourdesign – dem Spezial-Reiseveranstalter für persönlich geplante Rundreisen, Naturreisen und hochwertige Fernreisen.

Tortuguero: Costa Rica vom Wasser aus

Von San José geht es früh am Morgen Richtung Tortuguero*. Früh bedeutet in diesem Fall, um 6 Uhr ist Abfahrt. Schon die Anreise gehört hier zum Erlebnis: Mit dem Mini-Van geht es zunächst durch das hügelige Zentralland, durch den Nationalpark Braulio Carrilo und dann in zahlreichen Kurven hinab gen Karibikküste. Frühstück in Guápiles, dann weiter über unbefestigte Straßen an Banananenplantagen vorbei bis zum Bootsanleger von Caño Blanco. Jetzt geht’s nur noch per Boot weiter. Hier ist die Anreise schon das eigentliche Abenteuer. Durch die Kanäle bis zur Pachira Lodge.

Tortuguero ist eine völlig andere Welt als Monteverde. Wasserwege ersetzen Straßen, dichter Regenwald säumt die Kanäle und bei einer Bootsfahrt durch den Nationalpark kann man mit etwas Glück Affen, Faultiere, Kaimane und zahlreiche Vögel entdecken.

Um die Poolanlage zu testenn, bleibt kaum Zeit, denn ab Tortuguero gehören für uns regelmäßige Hotelinspektionen zum Reisealltag. Neben dem Pachira Lodge schauen wir uns unter anderem Aninga Hotel & Spa*, Evergreen Lodge* und Laguna Lodge* an. Das klingt zunächst weniger spektakulär als eine Bootsfahrt durch den Regenwald, ist für meine Arbeit aber mindestens genauso wertvoll. Je mehr unterschiedliche Unterkünfte ich vor Ort kennenlerne, desto besser kann ich später einschätzen, welches Hotel zu welchem Reisenden und zu welcher Route passt.

Wir schlendern durch das kleine Dorf Tortuguero, gönnen uns frische Kokosnuss und Eis, schauen beim Dominospielen zu. Hier ticken die Uhren etwas anders. Afrokaribisches Flair, Aras schreien von Palmen, Flip Flops und Fahrräder prägen das Dorfbild.

Mein persönliches Highlight: das Rio Celeste Hideaway

Von Tortuguero geht es per Charterflug weiter Richtung Arenal und anschließend zum Río Celeste. Schon die Anreise machte diesen Abschnitt der Reise besonders – und sparte auf dieser Route jede Menge Zeit. Zum Mittagessen kehren wir in La Fortuna im Restaurant Don Rufino ein. Eine moderne Interpretation der Küche Costa Ricas und definitiv einen Besuch wert. Nun kann ich mir auch das kleine Städtchen La Fortuna anschauen, das hatte ich bei meiner ersten Woche ausgelassen, da ich lieber meine Zeit in der Hotelanlage verbrachte.

Die Fahrt zur nächsten Unterkunft dauert rund 1,5 Stunden. Wir übernachten im Rio Celeste Hideaway, das mitten im Wald nahe dem Eingang zum Tenorio Volcano Nationalpark liegt. Die 26 Casitas sind durch tropische Vegetation voneinander getrennt und bieten dadurch viel Privatsphäre.

Meine Deluxe Garden View Casita hat eine eigene Terrasse und sogar eine Außendusche – und ist fast so groß wie meine Wohnung in Hamburg. Doch neben so viel Platz, einer gepflegten Anlage, sind es vor allem die Menschen im Service, die diesen Aufenthalt so unvergesslich machen.

Über den zunhemenden Regen und Beginn der Grünen Saison aka Regenzeit hätte nicht glücklicher sein können. Denn so fiel das Wanderprogramm (an dem ich auch nur bedingt teilnehmen hätte können) aus und wir konnten alle dieses wunderschöne Hotel genießen. Inklusive Spa-Programm, Massage und Pool.

Die Landschaft rund um den Río Celeste betrachten wir durch die Fensterscheibe, denn der Nationalpark war aufgrund der Regenfälle geschlossen. An dichtem Regenwald, Farnen, Bromelien und Orchideen erfreuen wir uns dennoch. Unterwegs halten wir an, um dem Toben von Kapuzineraffen in den Baumkronen vom Straßenrand zuzuschauen. Der auffallend blaue Fluss, der der Region seinen Namen gibt, war durch die Sedementvermischung und durch den fehlenden Sonnenschein leider braun. Doch uns wurde bestätigt, dass er ansonsten genauso Blau aussieht, wie auf den Fotos.

Und dann erfüllt sich noch mein riesiger Wunsch: Ich sehe einen Tapir in freier Wildbahn. Was für ein Moment! Total glücklich und gelassen, konnte ich also dem letzten Abschnitt meiner Costa Rica-Reise entgegenblicken.

Das Rio Celeste Hideaway* war mein persönlicher Hotelfavorit der gesamten Reise. Vielleicht auch deshalb, weil es genau die Mischung getroffen hat, die ich mir von Costa Rica gewünscht hatte: viel Natur, Ruhe und trotzdem ein angenehmer Komfort.

Guanacaste: Farbenfrohe Blüten und eine Krokodilsafari

Zum Ende der Reise veränderte sich die Landschaft erneut. In Guanacaste* wird es trockener und sonniger, und überall fielen mir die gelben Blüten der Guayacan Trompetenbäume ins Auge. Nach dem vielen satten Grün der Regenwaldregionen war das ein völlig anderer Anblick.

Noch einmal geht es aufs Wasser – diesmal auf den Tempisque River. Von der Hacienda El Viejo aus startete unsere Krokodilsafari durch die Landschaft rund um den Fluss und den Palo-Verde-Nationalpark. Statt dichter Regenwaldkanäle erwarten uns weite Flusslandschaften und Tiere, die sich entlang des Ufers beobachten ließen.

Ich mag solche Ausflüge besonders, weil sie eine Region nicht nur über eine einzelne Sehenswürdigkeit zeigen. Man sitzt im Boot, fährt langsam durch die Landschaft und bekommt dabei ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich Costa Rica von Region zu Region sein kann. Wir erfahren außerdem mehr über die tief verwurzelte Kultur.

Die Hacienda El Viejo Wetlands verbindet Natur und die Geschichte Guanacastes auf besondere Weise. Heute ist ein Teil des Areals als privates Wildlife Refuge geschützt. Neben Bootstouren auf dem Tempisque, gehören auch kulturelle Erlebnisse rund um Zuckerrohr, traditionelle Küche (wir backen Tortillas) und Tänze zum Angebot. Die Hacienda wurde 2023 als nationales Kulturerbe Costa Ricas ausgezeichnet.

Ein weiterer Ausflug führt uns zur Hacienda Aromal, die im Norden Guanacastes liegt und von einer guanacastekischen Familie geführt wird. Auf rund 1.200 Hektar treffen tropischer Trockenwald, Viehzucht und Naturerlebnisse aufeinander; etwa die Hälfte des Areals steht unter Naturschutz. Wer mehr über die traditionelle Seite Guanacastes erfahren möchte, kann hier unter anderem eine Kultur- und Zuckerrohr-Tour machen, beim Reiten und Viehtreiben die „Sabanero“-Kultur kennenlernen oder per Canopy, ATV oder zu Pferd die Landschaft erkunden.

Finale am Golfo de Papagayo

Die letzten Tage verbringen wir im Hotel El Mangroove am Golfo de Papagayo*. Nach Vulkanen, Nebelwald und Regenwald war der Pazifik der perfekte Kontrast.

Das Boutique-Hotel liegt direkt am Golf und verbindet Strand und Erholung mit verschiedenen Möglichkeiten, die Region zu erkunden. Meine Bark Suite hatte sogar eine eigene Hängematte – spätestens dort fiel es nicht mehr schwer, ein paar Gänge herunterzuschalten.

Natürlich gehörten auch hier Hotelinspektionen dazu. Unter anderem konnte ich mir das Waldorf Astoria Costa Rica Punta Cacique* ansehen und noch einmal einen ganz anderen Hotelstandard kennenlernen. Danach war tatsächlich Zeit, die Reise langsam ausklingen zu lassen.

Zwei Wochen Costa Rica – was bleibt?

Wenn ich an diese Reise zurückdenke, ist es weniger ein einzelner Ort, der mir im Kopf geblieben ist. Es ist die Abwechslung. Die erste Woche allein hat mir genau das gegeben, was ich mir davon erhofft hatte: Zeit für mich, Natur und ein bisschen Abstand vom Alltag. Danach kamen neue Begegnungen, der Austausch mit internationalen Reiseexpertinnen und viele weitere Eindrücke hinzu. Ebenso ein besseres Verständnis für die Besonderheiten des Reiselandes.

Vor allem aber hat Costa Rica gezeigt, wie unterschiedlich eine Rundreise durch ein vergleichsweise kleines Land sein kann. Vulkanlandschaften bei Poás und Arenal, Regenwald in Tortuguero, der Nebelwald von Monteverde, die besondere Landschaft rund um den Río Celeste und zum Abschluss der Pazifik am Golfo de Papagayo. Tief beeindruckt bin ich von der Professionalität im Tourismusbereich und dem gelebten „Pura Vida“-Gefühl. Was ich immer als Marketingslogan abgetan habe, wird hier tatsächlich gelebt. So blicke ich etwas wehmütig auf meine Zeit zurück.

Doch meine Reise ist noch nicht zu Ende, denn es geht mit dem Kleinflugzeug für eine weitere Woche nach Panamá. In jedem Fall kehre ich noch einmal nach Costa Rica zurück, denn schließlich möchte ich noch die südliche Karibik- und Pazifikküste kennenlernen. Wann das sein wird, keine Ahnung – vielleicht ja schon früher als gedacht.

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