Reisekamera und Zubehör

Meine neue Reisekamera – Canon EOS M50 plus Gadgets

30. September 2020

Ich liebe meine digitale Spiegelreflexkamera von Canon. Die EOS 600D lag vor sieben Jahren unterm Weihnachtsbaum. Seitdem ist sie meine Begleiterin. Wir waren zusammen am Pazifischen Ozean und in den Regenwäldern Südamerikas. Im Winterurlaub in Schottland. Auf einem vierwöchigen Road- und Zugtrip quer durch die USA. In Paris, London, San Francisco, Chicago und New York. In Lissabon und im Alentejo. Auf Mallorca zur Mandelblüte. Bei meiner Recherche für mein Buch im letzten Jahr merkte ich jedoch: Puh, die Luft ist raus. Das Gewicht verfluchte ich länger. Sie liegt jedoch prima in der Hand und hat sich bei klimatischen Unterschieden während einer Reise als robust und zuverlässig erwiesen. Auf Wanderungen, zusammen mit Objektiven und Stativ, Trinkflasche und Notizbuch war mir das Gesamtgewicht hinderlich. Zu meinem Geburtstag im August, habe ich mir darum eine vorerst neue Reisebegleiterin gesucht. Für Reisen, bei denen ich einfach nur etwas „Knipsen“ möchte und keine Fotoaufträge verfolge. Ein kleines Feedback zu meiner neuen Reisekamera Canon EOS M50 sowie weitere schöne Gadgets für Kameras stelle ich Dir hierunter vor.

[Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung, Affiliate-Links* und Produktproben.]

Leicht, kompakt, spiegellos – Canon EOS M50

Ich habe lange überlegt: macht ein kompletter Umstieg von Spiegel- zu spiegelloser Kamera Sinn? Zeitweise konnte ich mir sogar einen kompletten Umstieg auf Sony vorstellen. Hauptsächlich infiziert von zahlreichen Reiseblogger Berichten über ihre Kameraausstattung. Das hätte für mich aber auch bedeutet, meine komplette Ausrüstung mit mittlerweile 5 Objektiven zu verkaufen und das entsprechende Equipment neu aufzustocken. In der Gesamtsumme war mir das eine zu hohe Investition.

Meine Recherche brachte mich schließlich zu zwei Modellen. Einmal zur Canon EOS M6 Mark II* (laut Canon „Schnelle, mobile, spiegellose Systemkamera für Foto-Begeisterte – ideal für die Street- und Reisefotografie“) und zur Canon EOS M50* („Diese spiegellose 4K-Systemkamera ist ein moderner Klassiker voll innovativer Technologien und mit einem vielseitigen Objektiv.“). Für mich waren es schließlich zwei simple Punkte, warum es die EOS M50 wurde. Zum einen der Preis (mittleres Preissegment) und die Schwenkfunktion des Bildschirms. Diesen flexiblen Kniff liebe ich bereits an meiner 600D und mag es nicht mehr missen. Das erleichtert das Fotografieren aus unterschiedlichen Winkeln enorm.

Pluspunkte

  • Klein und handlich. Definitiv eine Umgewöhnung von einer herben Spiegelreflexkamera zu einer zarten Systemkamera. Aber etwas praktischeres wollte ich ja und habe mich mittlerweile an die Ausmaße gewöhnt. Kleiner dürfte sie für mich aber nicht sein.
  • Eine sehr moderne Menüführung, die Einsteiger sicherlich begeistern wird. Ich bevorzuge mein gewohntes Canon-Menü, auf das ich bei der Canon EOS M50 nicht verzichten muss.
  • Super schneller Autofokus. Ein bisschen habe ich das Gefühl, die Kamera wählt das Motiv aus und nicht mehr mein Auge. Das macht das Fotografieren ziemlich bequem. Über den Touchscreen kann ich bequem den Autofokus wählen und das Bild sogar über den Bildschirm auslösen. Das hat gerade zu Beginn zu ziemlich vielen unfreiwilligen Bildern geführt. Wenn’s mal schnell gehen soll, etwa bei der Street Fotografie, dann ist das eine tolle Funktion.
  • Der Selbstauslöser funktioniert einwandfrei. Das macht auf Wanderungen richtig Spaß, wenn Du Dich selbst mal in einer schönen Landschaft platzieren möchtest. Ebenfalls toll ist die Serienbildfunktion.
  • Meine Kamera lässt sich via App und Bluetooth mit meinem Handy verbinden. Auf diese Funktion habe ich besonders geschielt, um Kamerafotos übers Handy etwa auf Instagram hochzuladen.
  • Noch nicht getestet, aber definitiv ein Vorteil. Für die Objektive gibt es einen EF-Adapter. Damit kann ich meine alten Objektive einfach auf die neue Kamera schnallen. Ich habe mir das Kit gekauft, also Kamera Body inklusive zweier Objektive.

So lala

  • Akku und Schlitz für die SD-Karte befinden sich in einem Fach. Das ist in der Handhabung ziemlich nervig und wie ich finde unbequem.
  • Andere Testberichte bemängeln die Akkulaufzeit. Ich habe meine Kamera zu Beginn stromsparend eingestellt. Daher kann ich dazu noch keine Auskunft geben. Das wird sich sicherlich auf der nächsten längeren Fernreise herausstellen, wenn sie den ganzen Tag über und bei verschiedenen klimatischen Bedingungen zum Einsatz kommt.

Tipp: In diesem Video von Michael Oeser gibt’s tolle Kniffe zum schnellen Fotografieren mit der EOS M50.

Reisekamera und Schultergurt

Nützliche und schöne Gadgets für Kameras

Schultergurt

Ich liebe Accessoires! Und ja, auch meine technischen Geräte erhalten immer etwas Hübsches, Buntes oder Glitzerndes. Am liebsten hätte ich meinen alten Schultergurt weiterhin benutzt. Der ist schön breit und mit Lederschnallen. Doch leider passt er nicht an die zarten Befestigungsringe der Canon EOS M50. Der von Canon mitgelieferte Gurt ist für mich nicht praktikabel, denn viel zu kurz. Ich trage meine Kamera entweder in der Hand oder gekreuzt über meine Schulter. Mit dem Band von Canon reicht es aber nur für das Tragen über eine Schulter. Das fühlt sich nicht gerade sicher an.

Mein neuer Schultergurt sollte auf jeden Fall ein Ethnomuster haben und definitiv sichere Befestigungen. Auf photoqueen.de habe ich den für mich und meine Kamera passenden Kameragurt gefunden. Das Modell Nightfall stammt von !mo und macht dank der tollen Farben richtig gute Laune. Ich musste sofort an einen südamerikanischen Markt denken – so schöne leuchtende und lebensfrohe Farben. Die Oberseite ist gewebt und in den Farben Orange, Dunkellila, Rot, Gelb und Grün. Die Unterseite besteht aus Neopren und ist superweich und auf der Schulter total angenehm zu tragen. Die Enden des Textilbands sind in Leder eingefasst. Das macht den Gurt für mich neben dem tollen Textileinsatz hochwertig. Die etwa 1 cm breiten Schlaufen passen gerade so an die Kamera, breiter dürften sie nicht sein. Ein Schnellverschluss-System ermöglicht es Dir, dass Du den Gurt einfach wechseln und damit das „Outfit“ Deiner Kamera variieren kannst.

Die nächsten Modelle stehen schon auf meiner Wunschliste:  „Native Village“ und „The Moon“ sowie die schönen Kamerabänder von Capturing Couture.

Selbstauslöser

Wenn der Selbstauslöser der Kamera nicht reicht, dann kann ein externer Fernauslöser* für Fotoshootings helfen, zum Beispiel wenn gerade niemand ein Foto von Dir schießen kann.

Stativ mit Wasserwaage

Ein Stativ braucht man fast immer und vermisst es gerade dann, wenn man gerade keins mitgenommen hat. Ich benutze seit Jahren einen flexiblen GorillaPod von JOBY*. Die Wechselplatte hat eine praktische Wasserwaage. Genial!

Kameratasche oder Rucksack für Deine Reisekamera

Meine perfekte Kameratasche habe ich bereits vor Jahren gefunden. Sie ist von ZKIN (Modell Obia /Burgundy Navy), robust, wasserabweisend und auch nach vielen Jahren und Reisen verlor sie weder Farbe noch Form. Für sie bekomme ich auch immer wieder Komplimente und Verwunderung, dass es tatsächlich eine Kameratasche ist. Allerdings merke ich auf Städtereisen, nach einem langen Tag unterwegs mit Objektiven, Akkus, Powerbank und Wasserflasche, das einseitige Gewicht ganz schön. Am Abend habe ich dann Schulterschmerzen.

Den perfekten Kamerarucksack, der nicht so klobig aussieht und idealerweise auch noch etwas Platz für Kleidung und Laptop hat (für einen spontanen zwei-Tages-Trip) habe ich noch nicht gefunden, Allerdings tendiere ich dazu, mich wieder bei ZKIN umzuschauen. Leider gibt es in Deutschland nicht so viele Anbieter, die die Marke anbieten. Falls Du einen Tipp für einen tollen und modischen Kamerarucksack hast – immer her damit.

Objektive und Adapter

Irgendwann beginnt die Sammelwut der Objektive*. Teleobjektiv für Tieraufnahmen. Festbrennweite für stimmungsvolle Streetfotografie, Porträts und Food-Aufnahmen. Das „normale“ für alle Fälle. Ein Allrounder-Objektiv wäre mir das liebste. Aber ein solches kostet meist das zwei- oder dreifache der Kamera. Aktuell wäre es mir eine solche Investition noch nicht wert. Vielleicht in der Zukunft.

Mit dem bereits erwähnten EF-Adapter* kannst Du Deine Canon- und bestimmt auch Sigma-Objektive der digitalen Spiegelreflexkamera mit Deiner Systemkamera Canon EOS M50 nutzen. Da ich selbst noch keinen Adapter habe und keine Empfehlung aussprechen kann, lass Dich bei Interesse am besten fachkundig beraten.

Mit Objektiven bin ich soweit gut ausgestattet. Reizen würde ich noch ein 22mm Pancake*. Ich setze es mal auf meine Wunschliste.

Schau Dir diesen Beitrag an, die Fotos schoss überwiegend meine neue Kamera:

 

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