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Museen in Stuttgart – meine Tipps [Artsy SPOTS]

[Anzeige] Nach Stuttgart reisen, um Museen zu besuchen, in die Oper zu gehen oder sich Ballett anzusehen? Bisher kam ich nicht auf die Idee. Denn mein Bild von der Landeshauptstadt Baden-Württembergs setzt sich zusammen aus Stuttgart 21, Feinstaub, Porsche, Spätzle, Maultäschle und jede Menge Stau. Wein und Hip-Hop schaffen es zwar in meine Liste der Vorurteile, verlieben konnte ich mich in die Stadt jedoch nicht. Umso neugieriger bin ich, als mich Stuttgart Tourismus einlädt, ein herbstliches Wochenende in „Stuggi“ zu verbringen. Ich darf die vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft Stuttgarts kennenlernen. Oper, Ballett und tolle Museen besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen – kurzum das volle Kulturprogramm! Ich verrate Dir, welche Artsy Spots Du in Stuttgart besuchen musst und, ob mein Bild von Stuttgart nun ein anderes ist. Persönliche Reisetipps inklusive!

[Hinweis: Im Rahmen der Bloggerreise #stuttgartkultur von Stuttgart-Marketing GmbH wurde ich nach Stuttgart eingeladen. Partner der Bloggerreise sind Die Staatstheater Stuttgart (mit den drei Sparten Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart, die KulturRegion Stuttgart, das Kunstmuseum Stuttgart, das Landesmuseum Württemberg, das Linden-Museum Stuttgart, die Staatsgalerie Stuttgart und das StadtPalais – Museum für Stuttgart.| Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links*.]

 

Stuttgart: Autostadt und … Kulturhauptstadt?

Diese Info verblüfft mich: Stuttgart ist Deutschlands Kulturhauptstadt Nummer 1. Zum vierten Mal in Folge! Und überholt damit locker lässig Berlin, München, Dresden, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main sowie weitere deutsche Großstädte.

Mein Kunstabitur und Studium der Geographie und Kunstgeschichte machen mich empfänglich für Kunst und Kultur-Themen. Dem Mercedes-Benz-Museum und dem UNESCO-Weltkulturerbe Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier stattete ich einen Besuch ab. Das war vor vielen Jahren. Auf meinem kulturellen Radar tauchte Stuttgart seitdem nicht mehr auf.

 

Meine Museums-Highlights in Stuttgart

Stuttgart Kunst und Kultur

An einem Herbstwochenende stellte ich nun fest: Stuttgart hat interessante Museen, tolle Ausstellungen und hochkarätige Kulturorte. Stuggi ist zwar nicht New York, Rom oder London. Das muss es aber nicht. Die Stadt hat einen eigenwilligen Charme, der sich erst auf dem zweiten oder dritten Blick entfaltet.

 

In diesem Beitrag stelle ich Dir meine Stuttgart Tipps für einen Wochenend-Trip vor.

 

Fußläufig erreichst Du viele Museen. Mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bus fährst Du wenige Minuten bis zur nächsten Sehenswürdigkeit. Am besten bewegst Du Dich in Stuttgart ohne Auto. Dadurch habe ich ein neues Bild auf die Stadt erhalten.

Folgende Museen stelle ich Dir vor:

 

Kunstmuseum Stuttgart

Stuttgart Kunstmuseum

Blick auf das Kunstmuseum Stuttgart vom Balkon des StadtPalais aus

 

Auf dem Kleinen Schlossplatz buhlt ein markanter überdimensionaler Würfel aus Glas mitten in der Stuttgarter Innenstadt um Aufmerksamkeit. Prominent steht das Kunstmuseum Stuttgart direkt an der Fußgängerzone Königstraße.

Die gläserne Außenfassade des Kubus ist mit großen pinkfarbenen Lettern beklebt: EKSTASE! Das provokant-moderne Gebäude mit dem vielversprechenden Wort zieht mich magisch an.

Auf 5.000 Quadratmeter sind Exponate aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, vom Schwäbischen Impressionismus bis zur Modernen Malerei ausgestellt.

Ich stehe vor Otto Dix bekanntem Triptychon „Großstadt“. Die Mitteltafel zeigt das vibrierende Nachtleben in den Goldenen Zwanzigern: Reiche und Schöne lassen es sich beim Jazz gut gehen und genießen das süße Leben. Dunkle Seiten dieser Zeit deuten hingegen die Seitentafeln an: Kriegskrüppel am Boden liegend werden ignoriert, das Vergnügen hat Vorrang. Die schreckliche Zeit des Ersten Weltkriegs will man vergessen. Heute wissen wir, ein neues Unheil kündigte sich an. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten steht kurz bevor.

Das Bild wühlt mich auf, ich komme ins Grübeln. Als visueller Mensch bewegen mich gemalte Momentaufnahmen. Unweigerlich verknüpfen sich aktuelle Geschehnisse in Deutschland und deren mediale Ausschlachtung mit Otto Dix Triptychon.

90 Jahre liegen zwischen dem Bild und mir, zwischen damals und heute. Wird es wieder soweit kommen? Oder reagieren wir über? Sehen Gespenster wo keine sind?

 

EKSTASE in Stuttgarter Ausstellung

Stuttgart Ausstellung Ekstase

Das Kunstmuseum liegt direkt an der Fußgängerzone Königstraße

 

Genug Grübelei, ich habe Lust auf „Ekstase“.

Ich traue mich, die Lichtinstallation des belgischen Künstlers Carsten Höller anzuschauen. Es handelt sich um den Auftakt der Kunstausstellung. Zwischen Vorhängen, die von der Decke bis zum Boden reichen, führt ein Weg zur Light Hall. Unzählige Glühbirnen feuern im Sekundentakt Lichtblitze in meine Richtung ab.

Je länger ich ins Licht blicke, desto ruhiger werde ich. Eine Art Sog zieht mich an. Aufnahmefähiger soll ich nun sein und mein Befinden stärker wahrnehmen. Bevor es mir zu unheimlich wird, verlasse ich den Raum und erkunde die drei Ebenen der Ausstellung.

„Ekstase“ behandelt ein Phänomen, das bereits in der Antike ausgiebig zelebriert wurde. In Naturvölkern ist Ekstase als Bewusstseinserweiterung selbstverständlich. In unserem Kulturkreis sind harte Drogen verpönt, vor allem wenn sie Körper und Seele langsam auffressen und zur Sucht führen.

Insgesamt neun Themenbereiche erwarten Dich. Zu sehen sind Werke von Andy Warhol „Blowjob“, Aura Rosenberg „Headshots“, Männerportraits im Moment des Orgasmus, Videos von Performerin Marina Abramovic und Aufnahmen von Dan Graham, der die New Yorker Punk-Szene zeigt.

Im dritten Stock wartet schließlich das Dream House auf Dich. Ein Ort zum Träumen.

Mit der Licht-Sound-Installation von La Monte Young und Marian Zazeela tue ich mich schwer. Die lila-rosafarbene Beleuchtung und der flauschige weiße Teppich sind toll. Doch die monotonen Vibrationen und identischen Töne nerven. Ich gehe. Und komme wieder.

Das Begleitheft erklärt, ich solle mich bewegen, stehen, liegen. Nun erkenne ich Unterschiede in den Tönen, so etwas wie eine Melodie entsteht. Immerhin, etwas passiert.

Die Ausstellung lohnt sich, allerdings vermisse ich einen Blick Richtung Orient. Derwische, die sich auf spiritueller Reise irgendwo zwischen Himmel und Erde bewegen und orientalische Bauchtänzerinnen, die durch Bauchtanzmeditationen zwischen Licht und Schatten schweben.

 

Tipps für Deinen Besuch im Kunstmuseum Stuttgart

Cube Restaurant Stuttgart

Besonders Essen in Stuttgart: Ein Abend im Restaurant Cube mit Blick auf den Schlossplatz

 

  • Das Museum ist Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr und freitags bis 21 Uhr geöffnet.
  • Mit der StuttCard kommst Du kostenfrei ins Museum. Der Eintritt für die Sammlung Kunstmuseum inklusive EKSTASE (bis 24.02.2019) kostet 12 Euro, sonst 6 Euro. Ermäßigungen möglich.
  • Das Museum verfügt über einen Aufzug und ist (glaube ich) barrierefrei.
  • Im 4. Obergeschoss befindet sich das Restaurant Cube mit einem fantastischen Blick auf den Stuttgarter Schlossplatz. Vom Mittagstisch über Kaffee und Kuchen bis zum Mehr-Gänge-Dinner – hier kannst Du besonders essen gehen. Das Restaurant widmet sich anspruchsvollen, urbanen Gourmands. Wenn’s etwas Kleines sein soll: im Foyer des Museums gibt es eine Espresso-Bar. Bei schönem Wetter kannst Du draußen sitzen und das Treiben auf der Königsstraße beobachten.
  • Alle Infos für Deinen Besuch im Kunstmuseum Stuttgart findest Du auf: kunstmuseum-stuttgart.de.

 

Staatsgalerie Stuttgart

Staatsgalerie Stuttgart

Staatsgalerie in Stuttgart mit dem markanten Stirling-Bau von außen und innen.

 

Vom Kunstmuseum aus ist es ein gemütlicher Spaziergang bis zur Staatsgalerie. Einmal über den Schlossplatz, am Neuen Schloss, dem Eckensee und der Staatsoper vorbei bis zur Straßenschneise B 14. Die mehrspurige Konrad-Adenauer-Straße trennt die Staatsgalerie vom Herzen der Stuttgarter Innenstadt. Lass Dich davon jedoch nicht abhalten. Ein Besuch der Staatsgalerie lohnt sich.

Die Staatsgalerie gehört zu den meistbesuchten Museen Deutschlands, zeigt Gemälde und Plastiken vom 14. bis 21. Jahrhundert und verfügt über eine umfangreiche Graphische Sammlung.

Christian Sander und Katharina Wagner von der Staatsgalerie führen uns durch den besonderen Museumsbau. Dieser besteht aus einem Altbau aus dem Jahr 1843, einem postmodernen Stirling-Bau und den Steib-Hallen.

Alleine würde ich mich im Labyrinth aus Gängen verlieren. Vom großen Foyer mit dem quietschgrünen Fußboden mit Noppen geht es in einer leichten Linkskurve zum Ausstellungsbereich.

Deutschland Museum Staatsgalerie Stuttgart

Kandinsky und Modigliani an den Wänden. In der Hugo-Boss-Werkstatt kannst Du Dich als Künstler probieren.

 

Dort kannst Du Dir Werke von Joseph Heinrich Beuys (aktuell kann man einer Restauratorin bei ihrer Arbeit zuschauen), Oskar Schlemmer, Henri Matisse, Edvard Munch und Pablo Picasso anschauen.

Die Sammlung ist natürlich sehr viel umfangreicher. Auf der Webseite des Museums findest Du eine digitale Sammlung der aktuell 881 ausgestellten Werke. Suche Dir Deine Favoriten heraus und dann schaue sie Dir danach live und in Farbe in Stuttgart an.

 

Meine Empfehlungen:

  • Ab November 2018 ist die Ausstellung „Marcel Duchamp. 100 Fragen. 100 Antworten zu sehen.“
  • Von April bis August 2019 wird die Ausstellung „Die jungen Jahre der Alten Meister. Baselitz – Richter – Polke – Kiefer“ in Stuttgart gezeigt (ab September 2019 dann auch in Hamburg).
  • Zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ wird es ebenfalls ein Programm geben.

Besucherinformationen findest Du auf: staatsgalerie.de

 

StadtPalais – Museum für Stuttgart

StadtPalais Museum für Stuttgart

Vom Wilhelmpalais standen nur noch die Fassaden. Heute ist das StadtPalais ein Museum für Stuttgart.

 

Von der Staatsgalerie zum StadtPalais – Museum für Stuttgart sind es acht Minuten zu Fuß. Von Weitem siehst Du auf der rechten Straßenseite das Institut für Auslandsbeziehungen und den davorliegenden Charlottenplatz. Auf der linken Straßenseite liegt dann das StadtPalais, das bis vor Kurzem noch die Stadtbibliothek beherbergte und Wilhelmpalais hieß.

Amelie Wägerle vom StadtPalais heißt uns willkommen. Mit Getränken von der Museumsbar setzen wir uns auf die Café-Terrasse und lernen uns kennen. Sie verrät uns mehr über das Stadtmuseum, das erst im April 2018 eröffnete und das Museumskonzept von Direktor Dr. Torben Giese. Hier wird sowohl die Stadtgeschichte Stuttgarts thematisiert als auch Veranstaltungen für Stuttgarter ausgerichtet.

Ich bin überrascht, dass Stuttgart bis dahin kein Stadtmuseum besaß. Besitzt nicht jede Provinz ein Stadt- oder Heimatmuseum? Gefühlt widmet Bayern jedem Grafen, Herzog und Horst ein Museum. Die Baden-Württemberger scheinen anders zu ticken als ihre Nachbarn im Freistaat.

Im Foyer des Museums stehen Turntables mit der Aufschrift „Sound of Stuttgart“. Teste, was Du musikalisch kannst. Vielleicht entdeckst Du den Max Herre, Smudo oder Cro in Dir? Stuttgart ist schließlich die Mutterstadt des Hip-Hops. Viele meiner musikalischen Helden stammen aus Benz-Town (oder Hamburg). Im zweiten Obergeschoss befindet sich die Sonderausstellung „Sound of Stuttgart“, die noch bis 16. November 2018 ausgestellt ist (Eintritt 5 Euro).

Die ständige Ausstellung „Stuttgarter Stadtgeschichten“ kannst Du kostenfrei besuchen. Mit dem Media-Guide des StadtPalais kannst Du auf Video-Tour gehen und das persönliche Stuttgart vom Hip-Hop-Musiker bis zum Trottwar-Verkäufer (Straßenzeitung im Südwesten) kennenlernen.

Weitere Informationen und Tipps für Deinen Museumsbesuch findest Du auf: stadtpalais-stuttgart.de

 

Linden-Museum Stuttgart

Stuttgart Linden-Museum Wo ist Afrika

Das Linden-Museum in Stuttgart und ein Blick in die Vorbereitung der Afrika-Ausstellung

 

Mit klassischen „Völkerkunde“-Museen tue ich mich richtig schwer. Entweder mied ich diese Museen oder ich ging mit Bauchschmerzen hinaus. Warum?

Bei mir stellt sich die Frage, wie kommen diese kostbaren Schätze aus der ganzen Welt, aus Nord- und Lateinamerika, Süd- und Ostasien, Ozeanien, Afrika, dem Islamischen Orient in europäische Museen? Wer brachte Sie dorthin und vermisst diese Schätze niemand?

Viele Exponate wurden in Zeiten der Kolonialisierung aus ihren Herkunftsländern entwendet und als Zeichen von Macht und Reichtum in europäischen Königshäusern zur Schau gestellt. Bis heute kämpfen Länder wie Ägypten oder Griechenland um die Rückgabe einzelner Kunstwerke.

Linden-Museum Stuttgart

Blick in die Asien-Abteilung des Linden-Museum

 

Glücklicherweise gehe ich nach meinem Besuch im Linden-Museum optimistisch heraus. Das Linden-Museum ist eines der großen ethnologischen Museen Europas. Es scheint seine Aufgabe als Kulturvermittler ernst zu nehmen.

Diesen Eindruck erhalte ich beim Blick hinter die Kulissen der Ausstellungsvorbereitung „Wo ist Afrika?“. Die neue Dauerausstellung ist im Aufbau und öffnet im März 2019.

Dr. Sandra Ferracuti ist neue Afrika-Referentin und Kuratorin. Sie gibt uns einen Einblick in ihre spannende Arbeit. Forschungsreisen haben Sie nach Mosambik und Kamerun geführt. In der Ausstellung beleuchtet sie die Entstehung und Quelle der europäischen Sichtweise auf einige afrikanischen Länder, wie Nigeria und das Kongobecken.

 

Wie vermittelt man Kunst zeitgemäß?

Kunstobjekte, Masken, Alltagsgegenstände wurden in den letzten Jahrhunderten aus ihrem Kontext gerissen und ins Museum gehängt. Doch das war nicht ihre Funktion. Die Ausstellung versucht diese Fehlstellung zurechtzurücken. Ein respektvolles Bild zu schaffen, dass den diversen Ländern Afrikas gerecht wird. Eine anspruchsvolle Arbeit, sowohl wissenschaftlich als auch medial. Denn wie kann ein solch komplexes Thema zeitgemäß vermittelt werden?

Dafür ist Ausstellungsgestalter Raimund Docmac zuständig. Wir dürfen einen Blick auf das Modell der Ausstellung werfen. Die winzigen Exponate und Details sauge ich mit meinen Augen auf. In Gedanken versunken, komme ich mit meinem Parka zu nah an den Tisch. Plötzlich löst sich die liebevoll zusammengebaute Pfeilkonstruktion über dem Modelltisch. War ich das? Der Boden darf sich jetzt gerne unter mir öffnen. Die Kuratorin schenkt mir ein Lächeln und der Gestalter tut charmant so, als sei nichts passiert. Das war es dann nun mit meiner Karriere im Museumsbau.

Ich frage, ob das Museum plant ein solch tolles Konzept aus dem Museum heraus in die Stadt zu tragen? Schließlich wirkt das „Advisory Board for the Representation of Africa Collections“ (ABRAC) mit, welches sich aus Stuttgarter*innen afrikanischer Herkunft zusammensetzt. Martin Otto-Hörbrand, Pressesprecher des Linden-Museums, verrät uns, dass Veranstaltungen und Führungen in Stuttgart geplant sind, die Afrika erlebbar machen.

Ich bin mir sicher: der Sommer 2019 in Stuttgart wird bunt, öffnet den Blick und löst bei dem einen oder anderen Barrieren im Kopf. Wenn es das Linden-Museum schafft, neben dem Bewahren und Erhalten kulturellen Erbes, Menschen miteinander zu verbinden, dann zählt es zu den fortschrittlichsten Museen in Deutschland.

Mit einem prominenteren Standort in der Stuttgarter Innenstadt, erhält das Museum hoffentlich in der Zukunft die Aufmerksamkeit, die es verdient.

Meine Tipps:

  • Am 1. November wird der Día de los Muertos, das Fest zum mexikanischen „Tag des Todes“ gefeiert inklusive Marachi-Musik und Zuckerschädel verzieren für Erwachsene.
  • Regelmäßig werden Japanische Teezeremonien im Linden-Museum angeboten.
  • Im Oktober 2019 eröffnet „Azteken“, die Große Landesausstellung Baden Württemberg.

 

Informationen zum Linden-Museum findest Du hier: lindenmuseum.de

 

Fazit zur Stuttgarter Museums-Szene

Ein Wochenende in Stuttgart voller Kunst und Kultur liegt hinter mir. So viele Eindrücke und Gedanken kreisen noch immer in meinem Kopf. Stuttgart bietet Kunst- und Kultur-Liebhabern ein tolles Milieu.

Über die Stadtentwicklung und die katastrophale Verkehrslage komme ich zwar immer noch nicht hinweg. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, öfter nach Stuttgart zu reisen, um mir die eine oder andere Kunstausstellung anzuschauen. Die Stuttgarter können durchaus stolz sein, auf ihre, zum Teil modernen Museumskonzepten.

Kombinieren würde ich meinen Besuch allerdings mit weiteren Aktivitäten. Acht Restaurants in Stuttgart sind mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet. Rund um Stuttgart gibt es Weinberge – der Weinanbau hat Tradition im Ländle. Auf meiner kurzen City Tour mit dem Doppeldecker-Bus raus aus dem Kessel, staunte ich nicht schlecht über die dichten Wälder in Stadtnähe. Und um die Markthalle beneide ich alle Stuttgarter, so ein toller Ort in der Stuttgarter Innenstadt. Hip-Hop-Parties, Jazz-Clubs, Cafés, ausreichende Shopping-Möglichkeiten, Oper, Theater, Ballett und die wohl beliebteste Bibliothek auf Instagram bietet Stuttgart.

Auf jeden Fall kann ich mir vorstellen einen Winterurlaub mit Besuch der Weihnachtsmärkte zu unternehmen oder eine Reise im Frühjahr. Mit einer tollen Mischung aus Kunst und Wandern im Grünen.

 

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Kennst Du Stuttgarter Museen? Welche Tipps hast Du? Verrate es mir in den Kommentaren!

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