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Februar – zwischen Sonnenschein und Schneegestöber [Monatsrückblick]

Februar Monatsrückblick

Rasend schnell ging auch der zweite Monat des Jahres vorbei. Zeit für einen Monatsrückblick. In diesem Beitrag erfährst Du, was im Februar hinter den Kulissen des Reiseblogs passiert ist. Es geht um Networking, Presseeinladungen, Datenschutz und Notizen aus dem Alltag.
 

Networking auf einem Neujahrsempfang  

AHM PR Hamburg

Neujahrsempfang bei Kaiserwetter in Hamburg

 

Die erste Februarwoche steht unter dem Motto: Networking. Ich folge einer Einladung von Angelika Herrmann-Meier PR, die in der Sturmfreien Bude an der Alster in Hamburg einen Neujahrsempfang ausrichten. Die Sonne scheint und Hamburg zeigt sich von seiner allerbesten Seite. Die Aussicht von der Dachterrasse der Event-Location auf die Außenalster ist grandios.

Warum ich dort bin? Ich möchte mich über touristische Produkte informieren und neue Kontakte knüpfen. Solche Events eignen sich gut, um sich im Networking zu üben und in meinem Fall, meinen Blog bekannter zu machen. Eingeladen sind überwiegend Journalisten und PR-Profis. 

Drei interessante Gespräche kommen auf diesem PR-Event Zustande:

  • Das erste alpine Lifestyle Hotel Jungbrunn im österreichischen Tirol stellt mir die Inhaberin Frau Gutheinz vor.
  • Mit Oscar unterhalte ich mich über die Insel Mallorca. Er bestätigt mir, dass Mallorca im Winter am schönsten ist und rät mir bei meinem nächsten Inselbesuch das Restaurant Baiben in Puerto Portals zu besuchen. Chefkoch ist Fernando P. Arellano, ein mit 2 Sternen ausgezeichneter Michelin-Koch.
  • Ich lerne die Region Schenna im Meraner Land in Südtirol kennen. Zahlreiche Wanderwege, Yoga-Retreats, Outdoor-Cooking, Sonne satt und dazu das Alpenpanorama. Ach, das klingt nach einem idealen Reiseziel für mich.

 

Ein Abend in Frankreich

Atout France wineBANK Hamburg

Une soirée mit Wein und Amuse-Gueule

 

Die Medientournee 2018 von Atout France – Französische Zentrale für Tourismus gastiert in Hamburg. Eingeladen bin ich zu einer Abendveranstaltung in der wineBank Hamburg. Geladen sind Journalisten und Blogger, die sich mit verschiedenen touristischen Anbietern austauschen können.

 

Loiretal

Interessant ist mein Gespräch mit Estelle, die das Loiretal in Frankreich vertritt. Sie macht mich neugierig auf das 900 Kilometer lange Radwege-Netz und die wunderschönen Schlösser entlang der Loire. Im letzten Sommer hatte ich in einem Anflug an Spontanität geplant, meinen Geburtstag mit einem Ausflug zum Schloss Chambord zu krönen. In meinem Instagram-Feed poppte dieses wunderschöne Schloss auf. Ich dachte mir, wenn ich schon nicht am Strand in der Südsee liege, dann möchte ich mich einen Tag lang wie eine Königin fühlen. Ich glaube mich haben die Autobahn-Mautgebühren und der Zeitmangel von dieser Idee abgebracht.

 

Antibes Juan-les-Pins in Südfrankreich

Lucy stellt mir das wunderschöne Seebad Antibes Juan-les Pins an der Côte d’Azur vor und ich möchte am liebsten sofort meinen Rucksack packen. Der Ort scheint nach meinem Geschmack zu sein. Auf der einen Seite kann ich meinen Blick über Mittelmeer schweifen lassen und auf der anderen Seiten kann ich die schneebedeckten Gipfel der südlichen Alpen erspähen. Antibes Juan-les Pins ist ein guter Spot für Kunstliebhaber. Mit 23 Kilometer Küste bietet die Stadt tolle Möglichkeiten zum Schnorcheln und Kayaken. Im Garten Thuret werden seit 1857 exotische Pflanzen am Mittelmeer akklimatisiert. Ein Muss für jeden Gartenfreund.

 

Bordeaux

Im späteren Vortrag durch das Team von Atout France kommen alle Gesprächspartner zu Wort. Bordeaux kommt nach der Präsentation von Mélanie ebenfalls auf meine bisher unveröffentlichte Reise-Wunschliste für 2018. Neben historischen Sehenswürdigkeiten scheint es in Bordeaux tolle Möglichkeiten für hippe Städtereisende zu geben. Neugierig macht mich der Stadtteil Bacalan mit der Cité du Vin und dem Musée de la Mer et de la Marine. Auch das künstlerische Projekt Vivres de l’Art mit dem Garten PIP scheint ganz nach meinem Geschmack zu sein. 

 

Bourgogne-Franche-Comté 

Am Ende der Veranstaltung nehme ich mir noch ein Prospekt der Region Bourgogne-Franche-Comté mit. Interessante Zielorte in der Region sind Burgund, Jura-Gebirge und Vogesen-Massiv. Die Broschüre trägt den Titel „Land der Entdeckungen“. Und ich mache beim Blättern der Broschüre eine tolle Entdeckung: das Foto der Fosse Dionne in Tonnere springt mir ins Auge. Moment, da war ich schon. Das ist zwar bestimmt 15 Jahre her, aber ich erinnere mich noch an das kristallklare Wasser, den magischen Blick hinab in die Karstquelle und diese angenehme sie umgebende Kühle. 

Mein Herz für Street-Art schlägt ebenfalls höher. In der Region ist seit Juli 2017 das Musée d’Art Urbain et de Street Art (kurz: MAUSA) beheimatet. Jeden Sommer findet in Besançon das Festival Bien Urbain statt. Street Art Künstler aus der ganzen Welt dürfen sich auf ausgewählten Mauern ganz legal ausdrücken. Das kommt ebenfalls auf meine Wunschliste.

 

DS-GVO-konforme Datenschutzerklärung

Äh, bitte was? Genau so habe ich reagiert, als ich das lange Ding zum ersten Mal las. In den letzten Tagen schwirrte dieses Wort-Monster entweder in meinen Mails rum oder begegnete mir ständig in meiner facebook Timeline. 

Ich mache es kurz: Ab 01. Mai gibt es eine neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung. Jeder Unternehmer, dazu zählen auch Blogger, die eine Webseite betreiben und der Impressumpflicht unterliegen müssen sich damit auseinandersetzen. Ich habe meine Datenschutzerklärung nach dem Muster der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz angepasst und bin gespannt, was es noch für Neuigkeiten aus dieser Ecke gibt. Man lernt ja nie aus!

 

Notizen aus dem Alltag

Wie schon im letzten Jahr begleitet mich Taste Twelve, der Restaurantführer mit Einladung, auch durch das Jahr 2018. Zum ersten Mal teste ich das Restraunt The Greek, nahe den Landungsbrücken in Hamburg. Das Interior, der Service und die Gerichte stimmen. Ein eigentlich klassisches Gericht aus der peruanischen Küche schafft es auf die Speisekarte des griechischen Restaurants: Ceviche by the Greek. Es folgt ein Souvlaki als Hauptspeise und ein sündhaftes Mousse au Chocolate zum Dessert.

Der Februar in Hamburg ist überwiegend sonnig, trotz „Russenpeitsche“ gegen Ende des Monats. Mit Freundinnen verbringe ich gemütliche Stunden beim Brunch, Kaffee und Kuchen. Käsekuchen, Limetten Pie und Chai Latte im Café Kropka in Hamburg kann ich wärmstens empfehlen. 

Im Hamburger Stadtteil Harburg teste ich Die Treppe, eine neue Cocktailbar mit pfiffigen Signature Cocktails. Überraschend lecker ist der Popcorn Sour. Mit den Barkeepern kommt man leicht ins Gespräch und die Bar ist echt ein Hingucker. Leider eine Raucherbar. 

Beim Frühjahrsputz sind Kleiderschrank und Wohnzimmer zuerst dran. Sachen, die ich nicht mehr behalten möchte stelle ich bei Mädchenflohmarkt ein und bringe sie zu Stilbruch – einem Kaufhaus das gebrauchten Dingen eine zweite Chance gibt.

Endlich habe ich es geschafft mich zu einem Fotokurs anzumelden. Ende März erzähle ich Dir, ob er sich gelohnt hat.

Folgende Blog-Artikel sind auf delightful SPOTS erschienen:

 

Netflix Tipps – Irreplaceable You und The Last Shaman

Ich nehme es gleich vorweg – ab Minute 14 blieb bei mir kein Auge trocken. Eine erschreckende Krebsdiagnose reißt ein sympathisches Pärchen mitten aus ihren Träumen und Zukunftsplänen. Abbie schmiedet stattdessen Pläne für ihre Jugendliebe Sam, der in Sachen Dating eher unbeholfen ist. Sie macht sich auf die Suche nach einer neuen Freundin für ihn.

Kannst Du Dir vorstellen nichts mehr zu spüren? Weder Freude noch Trauer? Was würdest Du tun, um Dein eigenes Leben zu retten?

James führt ein scheinbar ideales westliches Leben und leidet (doch) unter Depressionen. Keine Therapie schlägt an, weder Medikamenten-Cocktails noch Elektroschocks. Er möchte endlich wieder etwas spüren, lieben und am Leben teilnehmen. Auf eigene Faust tritt er eine Reise nach Peru an, die ihn nach Iquitos führt. In der Regenwald-Stadt macht er sich auf die Suche nach einem Schamanen, der ihn mit Ayahuasca „heilen“ soll. 

Eine bewegende Dokumentation, die sowohl die Schattenseiten des dubiosen Hypes um das Ayahuasca-Ritual zeigt, aber auch was Ayahuasca und vor allem die schamanistischen Riten in den richtigen Händen bewirken können.

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