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Bücher für den Winter – Bildbände & ein Abenteuerbericht

Bücher Winter

Wenn es im Winter draußen kalt, nass und grau ist, dann ziehe ich mich gerne mal in meine „Höhle“ zurück. Mit einem Chai-Tee mache ich es mir dann mit meiner Baby-Alpaka-Decke gemütlich. Lasse meine Lieblingsmusik auf Spotify laufen und schmökere in Bildbänden und Abenteuerberichten. In meiner Büchertasche sind diesmal drei Bildbände und ein Abenteuerbericht aus dem Hause DuMont Reiseverlag – ideale Bücher für den Winter

 

Bücher für den Winter – meine Auswahl

Im Winter findest du mich immer häufiger offline. Dafür mit einem Buch in der Hand und eingemummelt wartend bis der Frühling wieder kommt. So oder so ähnlich sehen meine Winter aus. Neben Krimis und Abenteuerromanen erfreue ich mich auch an tollen Bildbände. Schmökern, blättern und träumen lässt es sich in der dunklen Jahreszeit am besten. Diese Bände gefallen Dir hoffentlich auch so gut wie mir und vielleicht benötigst Du ja noch einen weihnachtlichen Geschenktipp für einen abenteuer- und reiselustigen Lieblingsmenschen – here we go!

 

German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer

German Roamers

Blick ins Buch: German Roamers

 

Ein märchenhafter Bildband, in dem Deutschland mit all ihren Facetten die Hauptrolle spielt. Auf einen solchen Bildband habe ich lange gewartet: Stimmungsvolle Bilder, die wenig gemein haben mit den langweiligen Postkartenmotiven und gängigen Wandkalendern.

„Direkt vor unserer Nase finden sich umwerfende Landschaften, die man eher in fernen Ländern vermuten würde.“ (Max Münch, S.8)

In diesem Band zeigen 14 abenteuerbegeisterte Instagrammer Deutschland im Wechselspiel mit der Natur und wie sie als Outdoor-Fotografen das perfekte Licht einfangen. Von der rauen See im Norden, über die hügelige Mitte mit ihren Burgen und erloschenen Vulkanen im Herzen des Landes bis hin zu den imposanten Gebirgslandschaften der Bayrischen Alpen. Deutschland ist verdammt cool, wild und wunderschön. Die Abenteuerlust kann direkt vor der Haustür gestillt werden – egal ob an der Ostsee, in der Eifel, im Harz oder in den Allgäuer Alpen.

Eigene Kapitel widmen sich der Entstehungsgeschichte der German Roamers, porträtieren die Fotografen und leidenschaftlichen Wanderer und beschreiben einen typischen Tag mit den jungen Abenteurern – ein perfekter Blick hinter die Kulissen.

Erhältlich ist der Bildband ab 20. November 2017 in Deinem Buchladen um die Ecke, im DuMont Shop oder bei amazon*. Mein Geschenktipp für Weihnachten! 

 

German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer

256 Seiten, DuMont Reiseverlag, Hardcover (24,5 x 28,5cm)

Preis: € 34,90 (D)/ 37,90 (A)/45,50 (CH)

 

Lois Pryce – Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren…

Lois Pryce - Iran

Blick ins Buch: Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren…

 

„Ich war eine konfessionslose Frau, mit einem Faible für Gin Tonic, die allein durch einen islamischen Gottesstaat reisen wollte, noch dazu per Motorrad, einem für iranische Frauen verbotenen Fortbewegungsmittel. Es war schwierig, in meinem weiteren Bekanntenkreis einen einzigen Menschen zu finden, der das für eine gute Idee hielt.“ (Einband)

 

Nach einem Lunch im Stadtteil Kensington kehrt Lois Pryce zu ihrem Motorrad zurück mit dem sie bereits viele Länder bereiste. Hinter ihrem Tacho klemmt ein Zettel mit einer merkwürdigen Einladung eines Fremden namens Habib, einem Iraner. Dies ist der Beginn einer fixen Idee, die sich später zu einer abenteuerlichen Reise durch den Iran entwickelt. Insgesamt 5000 Kilometer  reiste die Abenteurerin alleine auf einem Motorrad durch den Iran. Auf ihrer Reise begegnet sie herzlichen und gastfreundlichen Menschen. Aber sie bewegt sich auch häufig an persönlichen Grenzen. 

Trotz des eher trockenen Einstiegs, entwickelt sich der Abenteuerroman zu einem fantastischen Road Trip. Pryce bewegt sich zwischen den Kulturen zu einer Zeit, in der diplomatische Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Islamischen Republik schon einmal besser waren. Trotz der medialen Schwarzmalerei wagt sie den Blick hinter den Vorhang, scheut sich nicht Missstände zu erwähnen oder ihr Abenteuer zu romantisieren. Ein Buch, das positiv stimmt und hoffen lässt, denn das iranische Volk scheint einer Annäherung offen gegenüberzustehen – wenn auch von den regierenden Mullahs gefürchtet und westlichen Regierungen kritisch beäugt.

 

Lois Pryce: Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren…

Was passierte, als ich es trotzdem tat

336 Seiten, DuMont Reiseverlag

Preis: € 16,99 (D)/ 18,50 (A)

Hier bestellbar: amazon*

 

Lonely Planet – Street Art Kunst & Festivals weltweit

Lonely Planet Street Art

Blick ins Buch: Street Art Kunst und Festivals

 

Der broschierte Bildband, von Ed Bartlett für Lonely Planet zusammengestellt, zeigt erstmals Street Art und kreative Festivals auf der ganzen Welt in einem Bildband. Insgesamt 142 Spots in 42 Städten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und dem Rest der Welt werden vorgestellt. Wer sich für eine bestimmte Stadt oder ein bestimmtes Land interessiert, sieht schnell im Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches nach. Wer wissen möchte, wo es Werke bestimmter Künstler wie Bansky, Nauta, Inti oder Adnate gibt, schaut im Register am Ende des Buches nach.

Dazwischen warten bunte, zum Teil auch nachdenkliche „Kunstwerke“, die man sich ganz in Ruhe bei Kaffee und Kuchen im Detail anschauen kann. Straßenkarten mit den markierten Spots, Städteporträts und Interviews mit Insidern machen dieses Buch zu einer gelungenen Inspirationsquelle, um sich mit der aktuell populärsten Kunstform zu beschäftigen.  

Für mich gehört Street Art schon sehr lange zum urbanen Raum und sollte meiner Meinung nach, viel mehr Platz und Akzeptanz finden. Und zwar dann, wenn es sich um durchdachte Konzepte handelt, die mit dem Betrachter kommunizieren, die auf Missstände aufmerksam machen und im Grundgedanken nicht kommerziell sind. Es bleibt spannend, wie sich die Szene und seine Gestalter entwickeln. Sollte es ein Folgebuch geben, würde ich mir mehr Platz wünschen für Werke aus Südamerika sowie Besprechungen und Erklärungen der Werke – Kontext ist auch King!

 

Lonely Planet – Street Art Kunst & Festivals weltweit

224 Seiten, DuMont Reiseverlag

Preis: € 16,99 (D)/ 18,50 (A)

Hier bestellbar: amazon*

 

Lonely Planets Wann am besten wohin?

Lonely Planets Wann am besten wohin

Blick ins Buch: Lonely Planets Wann am besten wohin?

 

Aus dem Hause Lonely Planet ist auch dieser tolle „Couch-Begleiter“. Wunderbar schmöckern lässt es sich in diesem gebundenen Band, einem Reiseplaner der Dir zeigt, wohin die nächste Reise gehen kann. Mehr als 360 Reisevorschläge machen es einfach, das nächste Reiseziel zu finden oder sich inspirieren zu lassen. Für mich ideal, denn immer häufiger entscheide ich spontan wo die nächste Reise hingeht, doch nicht immer passen Reisemonat und Reiseziel zusammen. 

Das Reiseinspirationsbuch von Lonely Planet ist wirklich pfiffig aufbereitet. Pro Monat werden die besten Spots weltweit vorgestellt – egal du Kulturliebhaber, Sonnenanbeter oder Outdoorfan bist – für jeden Reisetyp und auch für jeden Geldbeutel gibt es etwas passendes. 

Infografiken, tolle Bilder und eine Hilfe zum Finden der jeweiligen Destination zu Beginn eines Kapitels, machen die analoge Reiseplanung bereits zum Abenteuer. 

Darf auch gerne unter den Weihnachtsbaum – mein Geschenktipp!

 

Lonely Planets Wann am besten wohin?

Der ultimative Reiseplaner für jeden Monat

304 Seiten, DuMont Reiseverlag

Preis: € 16,99 (D)/ 18,50 (A)

Hier bestellbar: amazon*

 

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In der Rubrik Bücher hier auf dem Blog findest Du weitere Buchbesprechungen und Leseempfehlungen von mir.

 

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