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Balkon im Herbst – Makeover [Werbung]

Balkon Vorher und Nachher Tipps

Endlich! Nach einem halben Jahr kann ich nun wieder meinen Balkon nutzen. Rechtzeitig zum Herbst konnte ich noch einmal alles herrichten. Es gibt unglaublich schöne Pflanzen, die jetzt noch einmal alles geben und in wunderschönen Herbsttönen erblühen. Dies ist ein kleiner Balkon Vorher-Nachher-Beitrag, in dem ich Dir hoffentlich auch etwas Anregung für Deinen Lieblingsplatz geben kann.

 

Rechtzeitig zum Herbst: Balkon Makeover 

In diesem Sommer habe ich noch einmal deutlich gemerkt: eine Stadtwohnung ohne Balkon oder Garten ist für mich echt nicht möglich. In einer Stadt wie Hamburg ist das ja schon fast unbezahlbar, wenn man auch noch in einem begehrten Stadtteil wohnen möchte. Es siegt dann doch die Vernunft und ich finde mich mit der Randlage ab und mache das Beste aus dem, was da ist.

 

Balkon – Vorher

Aber genug davon, ich wollte Dir ja zeigen, was sich so verändert hat. Und so sah es Anfang des Jahres nach dem Winter auf meinem Balkon aus:

Balkon Vorher Nachher

Vorher: Ein Sammelsurium und eher nicht so hübsch.

 

Die Bausubstanz des ganzen Hauses ist sagen wir – bescheiden. Es wurde lange nichts an dem Hauskomplex gemacht und die Spuren sieht man an jeder Ecke. Vor einem Jahr habe ich mit Klick-Holzfliesen den Boden des Balkons aufgewertet. Der Rest war aber ein Potpourri ohne klare Linie und mit ganz unterschiedlichen Materialien bei Deko und Möbeln. 

 

Balkonberatung, Pflanzenauswahl & Kreativität

Ich hatte schon länger den Wunsch mich von Profis beraten zu lassen. In Magazinen und auf diversen YouTube-Kanälen hatte ich mich bereits inspirieren lassen. Aber bei der Pflanzenauswahl war ich mir nicht sicher. Da der Balkon zu Osten hin liegt, scheint die Sonne nur am Vormittag. Für meine Lieblingspflanzen und Früchte nicht ganz ideal. 

Meine Internetrecherche hat mich zu Petra Weinstein geführt. Sie bietet Balkonberatung und Pflanzservice in Hamburg an. An einem Samstagnachmittag in meiner Küche schildere ich ihr meine Vorstellungen. Vor allem bin ich neugierig, welche Ideen sie hat.

Gewappnet mit Büchern und Bildern der von ihr verschönerten Balkone, rattert es auch bei mir im Kopf zunehmend. Vor allem nimmt sie mir meine größte Sorge: Ostbalkone sind für die meisten Pflanzen ein guter Standort, außer vielleicht für Rosen oder mediterrane Pflanzen.

 

 

Balkon – Nachher

Ja und so sieht mein Balkon jetzt aus:

Balkon vorher und nachher

Nachher: Neuer Lieblingsplatz.

 

Meine Schritte zum neuen Balkon:

  • Boden: Der neue Boden sieht zwar gut aus, aber er „fühlt“ sich nach Plastik an. Da ich gerne barfuß laufe, kommen die vorhandenen Holzfliesen von Ikea wieder auf den Boden. Die Bodenfläche ist durch die Sanierung nun größer. Um keine neuen Holzfliesen kaufen zu müssen, werkel ich etwas herum. So entsteht eine schmale Lücke, die ich mit Kies-Steinen (aus dem Dekoladen) und Marmorsplittern (aus dem Baumarkt) auffülle.
  • Blumenkästen: Anfang des Jahres kaufte ich bereits neue Blumenkästen mit Bewässerungssystem. Das soll vor Austrocknen und Übergießen schützen. Ein Spezialvlies und Wasserstandsanzeiger mit Füllschacht erleichtern die selbstständige Regulation des Wasserbedarfs. Meine Blumenkästen und Halterungen habe ich im Baumarkt gekauft, bestellen kannst Du sie auch auf amazon*.
  • Pflanzgefäße: Um alles etwas harmonischer zu gestalten, entscheide ich mich für Tontöpfe aus Terrakotta mit Untersetzern. Von Behältern aus Plastik und Zink trenne ich mich komplett und stelle sie bei eBay Kleinanzeigen rein. Zum Winter hin packe ich die Töpfe mit Pflanzen dann ein, um sie vor möglichen Winterschäden zu schützen. Ich mag Terrakotta total gerne, denn es erinnert mich immer an Ferien an der Adria.
  • Pflanzen: Bei der Neubepflanzung war mir wichtig, gesunde Pflanzen zu kaufen, die nicht nach ein paar Wochen schon wieder die Köpfe hängen lassen. Also miete ich mir ein Auto und fahre in ein Gartencenter in Hamburgs Süden. Winterharte Gräser, Chrysanthemen, wilder Wein, Herbstanemone und verschiedene Pflanzen mit Strukturblättern in herbstlichen Farben kommen mit nach Hause. Die passende Erde im Leichtformat (40 L) und Frühlingszwiebeln wie Narzissen, Tulpen und Schneeglöckchen besorge ich im Baumarkt.
  • Möbel: Die Bestandsaufnahme an Möbeln zeigt, dass ich eigentlich alles habe, was ich momentan brauche. Meine Friesenbank aus der Küche ist auf den Balkon gezogen. Den kleinen Bistrotisch von Ikea habe ich auseinander genommen und mit zwei bisher ungenutzten Holzplatten vergrößert. Tischplatte und Bank lackiere ich weiß. Die Bistrostühle, die zum Tisch gehören, hatte ich bereits Anfang des Jahres weiß und gelb gesprayt. Eine Holzharrasse und ein Holzbrett habe ich neu gekauft und ebenfalls weiß lackiert. Zusammen ergibt das eine Box, die als Stauraum dient und unter die Bank geschoben werden kann. Mit Kissen darauf entsteht eine weitere Sitzmöglichkeit oder eine Fußbank..
  • Deko: Die Dekoration habe ich bewusst reduziert. Außer ein paar Windlichtern, Sitzkissen und einer Rankhilfe ist noch nicht viel dekoriert worden. Eine Tomatenstütze habe ich zweckentfremdet und zu einem Pflanzenständer umfunktioniert. Ein dunkles Bast-Rollo peppt die recht leere Wand auf, versteckt zugleich die unschönen Fensterrahmen von außen und bietet etwas Sichtschutz nach innen. Die Wände möchte ich noch etwas aufhübschen, allerdings ohne dafür Bohren zu müssen. Auch suche ich noch nach ein paar Solarlampions, Solarketten und ein hübsches Vogelhaus.

 

Balkon Makeover

Endlich wieder ein Plätzchen an der frischen Luft.

 

Wie gefällt Dir mein Vorher-Nachher-Projekt?

Magst Du Deinen Balkon auch so gerne wie ich oder ist Dir so ein Platz an der frischen Luft gar nicht so wichtig?

Verrate es mir doch in den Kommentaren!

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