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Istanbul – Reisetipps & Eindrücke aus der Bosporus-Metropole

Istanbul Reise und Reisetipps

Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung… Diesmal zeige ich Dir Eindrücke von meiner Istanbul Reise. Ich bin nicht nach Istanbul geflogen, sondern habe eine spannende Überlandfahrt mit dem Bus unternommen und diverse Stopps eingelegt. Start meines Road Trips war Kroatien. Anschließend ging es weiter über Montenegro, Albanien und Griechenland. Nach zwei Wochen erreichte ich schließlich mein Ziel: Willkommen in Istanbul

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Wie komme ich nach Istanbul?

Ich reiste auf dem Landweg mit Bussen von Dubrovnik  über den Balkan und Thessaloniki bis nach Istanbul. Bei der Ankunft am Busterminal in Istanbul war ich auf die Hilfe von Einheimischen angewiesen. Es war total wuselig. Man wird über bestimmte Busbahnhöfe weitergeleitet und muss umsteigen, wenn man ins Zentrum von Istanbul möchte. Irgendwie erreichte ich nach einer langen Fahrt dann den Taksim-Platz.

Istanbul ist eine 14-Millionen-Stadt. Nicht jeder weiß, wo es lang geht. Aber besonders Frauen sind immer sehr nett und gerne behilflich, wenn man wie ich ganz verloren aussieht und nett um Hilfe bittet.

Zurück nach Hamburg ging es für mich dann mit der Fluggesellschaft Turkish Airlines. An Bord gab es sogar eine Menü-Karte und einen Chefkoch, der die Fluggäste bediente. Eine tolle Abwechslung zur eher eintönigen Essensausgabe.

Istanbul hat zwei Flughäfen. Der ältere und bedeutendere ist der Flughafen Istanbul-Atatürk und liegt im europäischen Teil. Der neuere Flughafen hingegen liegt im asiatischen Teil und heißt Istanbul-Sabhia Gökcen. Ab hier fliegen überwiegend Low Cost Carrier. Die Fahrtzeit zum Flughafen Sabhia Gökcen ist vom Zentrum aus etwas länger als zum Flughafen Atatürk.

Wo kann ich in Istanbul übernachten?

Die Suche nach einer relativ günstigen Unterkunft in Istanbul war gar nicht so einfach. Ein typisches Hostel kam für mich irgendwie nicht mehr infrage – ich fühle mich dann doch zu alt für Mehrbettzimmer und überlaufene Badezimmer.

Ein klassisches Hotel sprengte allerdings mein Budget, denn das Preisniveau ist in Istanbul überraschender Weise sehr hoch.

Als Kompromiss landete ich in einem etwas „besseren“ (durchgestylten) Hostel. Die Bewertungen und Fotos waren vielversprechend, die Enttäuschung kam dann aber vor Ort. Photoshop und Weitwinkel-Kamera kamen voll zum Einsatz, die Räume waren winzig und das Frühstück eher mager. Es ist sicherlich für junge Backpacker und Party-People geeignet. Für meinen nächsten Istanbul-Trip wünsche ich mir aber etwas mehr Platz und Sauberkeit.

Übernachtet habe ich im Stadtteil Beyoglü. Das Motto lautet hier: Party, Party, Party und entsprechend laut ist es in dem trendy Stadtteil. Nicht nur am Wochenende, sondern die ganze Woche über. Hier gehen auch die Istanbuler feiern. Dick auftragen gehört hier zum guten Ton. Ein interessanter Ort zum Staunen und Schmunzeln! Gute Musik gibt es an fast jeder Ecke.

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Was sollte ich in Istanbul nicht verpassen?

Istanbul ist ein begehbares Museum. Ein Must-see ist sicherlich das Hagia Sophia Museum (30 TL – etwa 11 Euro). Enttäuscht sollte man aber nicht sein. Es hat leider wirklich eher den Charakter eines Museums, als eines geschichtsträchtigen Ortes. Die Besuchermassen tun ihr übriges. Ohne Reiseführer erhält man leider nur wenige Informationen.

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Da es in Strömen regnete, bin ich in den Versunkenen Palast (Cisterna Basilica) geflüchtet. Hier war es allerdings noch unangenehmer und feuchter als draußen.

Die Basilika zählt zu einer der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und war mehrmals Schauplatz diverser Filme. Die Medusa-Häupter sind unter dem Gedränge der Besucher kaum zu bestaunen. Den Eintrittspreis finde ich im Vergleich zum Zustand der Sehenswürdigkeit fraglich.

Überraschend erfrischend war der Besuch des Museums Istanbul Modern. Hier hätte ich gerne etwas mehr Zeit verbracht. Einblicke in die Geschichte türkischer Künstler und die aktuelle Kunstszene in Istanbul machten die eher enttäuschenden Besuche der oben genannten Touristenattraktionen wett.

 

 

Zum klassischen Istanbul-Programm gehört unbedingt eine Bosporus-Fahrt. Mit ständigen Blick auf Europa und Asien, die schwindende Silhouette der Millionen-Metropole und das zunehmende Grün der Vororte und die prachtvollen Holzvillen, teils mit eigenem Yachtanleger. Eine Tasse Tee und einige Börek und das Picknick an Bord ist perfekt. Dann heißt es nur noch genießen! Im Sommer ist dies sicherlich der beste Platz um der Hitze und der Enge Istanbuls zu entkommen.

 

Du möchtest mehr über meine Busreise von Kroatien bis nach Istanbul erfahren?

Lies hier weiter:

Road Trip: von Kroatien bis nach Istanbul mit dem Bus

Albanien – Kostprobe einer abenteuerlichen Fahrt

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1 Kommentar

  • Antworten
    Clemens | Travellersarchive.de
    20. März 2018 zu 17:54

    Schöne Eindrücke. Ich hab es tatsächlich noch nie in die Istanbul Modern geschafft. Wird wohl mal Zeit!

  • Antworten