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Fotobuch im Test: Saal-Digital [Werbung]

fotobuch test

Es war einer dieser Wintertage hier oben im hohen Norden. Es war verregnet, grau und dunkel, als ich auf die Fotobuch Test-Aktion von Saal Digital bei Instagram stieß. An solchen Tagen liebe ich es einfach auf der Suche nach Vitamin #Travel durch meinen Instagram-Account zu scrollen (folgt ihr delightful SPOTS auf Instagram eigentlich schon?) und mein Fernweh-Depot mit Sonne, Sand und Meer aufzutanken. Saal Digital bietet diverse Fotoprodukte an und suchte im Speziellen Fotobuch-TesterInnen. Test gegen Fotobuch? Klar, da bin ich dabei! Meinen Erfahrungsbericht zum Fotobuch stelle ich euch hier vor.

Fotobuch Test: Los geht’s

Der erste Schritt: Software herunterladen. Das geht auf der Webseite des Anbieters unter folgendem Link. Für mich etwas ungewohnt, da ich meine letzten Fotobücher im Webbrowser erstellte. Der Download und die Installation geht zügig, so dass die Bearbeitung nach kurzer Zeit losgehen konnte. 

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Qual der Wahl – welches Format darf es denn sein?

Für mein Fotobuch wünschte ich mir ein Layout, das einem Bildband ähnelt. Auf meiner Festplatte liegen nahezu 400 Gigabyte Bildmaterial. Viel zu viel und ihrer nicht würdig. Deshalb plane ich eine Bildband-Reihe über meine Reisen durch den Balkan und Südamerika. Meine Bildband-Reihe beginnt mit meiner letzten Rundreise durch Kolumbien. Somit war das Thema also klar und das Format (Querformat) auch. Entschieden habe ich mich für das Format A4 quer (Format 28 x 19 cm).  Mit Blick auf den Platz in meiner Wohnung, bevorzuge ich kleine Fotobücher. Mein Wunschformat wäre A5 quer gewesen. Das ist leider aktuell nicht im Angebot. Ein quadratisches Format war für mich keine Option.

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Auswahlmöglichkeiten für euer Fotobuch Gesamteindruck

Zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten

Wenn ihr euch für ein Fotobuch von Saal Digital interessiert, stehen euch vor der eigentlichen Fotobuch-Gestaltung einige Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Wie soll euer Cover aussehen? Barcode und Geschenkverpackung: ja oder nein? Wenn ihr noch nicht sicher seid, so wie ich, dann könnt ihr die Optionen auch später einfach anpassen.

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Vorlagen zur Auswahl

Meine Wahl fiel auf dem Profimodus. Bei dieser Vorlage werden die Bilder vollflächig über zwei Seiten platziert. Damit erhoffte ich mir einen Bildband-Charakter. Nun stand also die Bildauswahl an. Oh je, gar nicht so einfach. Entschieden habe ich mich schließlich für 16 Bilder mit

  • Stadtszenen aus Bogotá, Medellín, Santa Marta, Cartagena und Mompóx
  • Landschaftsaufnahmen aus Nuquí und der Karibik
  • für ein Portrait und 
  • eine Kakao- sowie eine Kaffeeaufnahme.

Bei der anschließenden Gestaltung habe ich mich für das intuitive „learning-by-doing“ entschieden. Gerade bei Software-Anwendungen bin ich eher etwas ungeduldig. Es muss schnell gehen und selbsterklärend sein. Die Software ist nach einigen Klicks relativ einfach zu bedienen. Allerdings gibt es für meinen Geschmack sehr viele Zusatzmöglichkeiten. Für Kreative, die viel Zeit in die Gestaltung ihres Fotobuchs investieren möchten, gibt es sicherlich zahlreiche Möglichkeiten zum kreativen Austoben. 

Das Ergebnis: Mein Kolumbien Fotobuch

Nach der Gestaltung meines Fotobuchs benötigte ich nur noch einige Klicks, um den Auftrag abzuschicken. Der Bestellvorgang war für mich einfach und schnell erledigt. Auch der Versand des Produktes erfolgte sehr schnell (3 Werktage). Das Fotobuch wurde in einer einer einfachen, aber ausreichenden Verpackung versandt. Hier auf jeden Fall ein Plus, denn ich bin ein Freund von wenig Verpackungsmüll (solange das Produkt auch sicher ankommt). 

Beim Blick auf das Cover meines Fotobuchs war ich dann doch ein kleines wenig enttäuscht. Das hat überhaupt nichts mit der Qualität des Materials, der Bindung oder Sonstigem zu tun. Es liegt einfach an meiner eher mäßigen Fotoaufnahme. Die Bilder, die ich ausgewählt habe, wurden zum Teil mit meiner Canon Spiegelreflexkamera gemacht, aber auch mit meinem iPhone. Das Cover-Bild ist eine Panorama-Aufnahme aus Bogotá, mit meinem Smartphone aufgenommen wurde und auf den Bildschirmen recht passabel aussah. Nun auf dem gedruckten Cover aber sehr dunkel ist. Zwei weitere Bilder zeigen ebenfalls Mängel in der Schärfe, die auf die Smartphone-Aufnahme zurückzuführen sind. 

Fazit: Fotobuch für Profis

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Kolumbien Erinnerungen: Einige Beispielseiten aus meinem Fotobuch.

Trotz einiger Mängel in meinen Bildern, bin ich insgesamt mit meinem Fotobuch zufrieden. Wie zu Beginn erwähnt, war dies ein Testlauf für meine Bildband-Reihe. Einige Schwerpunkte werde ich beim nächsten Fotobuch anders setzen. Zum Beispiel würde ich einige schlichte Vorlagen vorher ausprobieren. Das Format über zwei Seiten ist qualitativ sehr hochwertig und es gibt auch keine abgeschnittenen Ränder bei der Falz. Dennoch muss die Qualität der Fotos absolut Top sein! Die von mir ausgewählten Fotos haben das nur zum Teil erfüllt. An diesem Punkt wird auch der Unterschied zu den sonst mir bekannten Fotobüchern aus Drogerie-Märkten deutlich. Dort sind Bildbearbeitungsprogramme inkludiert und es wird einem sehr einfach gemacht, in relativ kurzer Zeit ein Fotobuch zu produzieren. 

Wenn ihr euch also für das High-End-Fotobuch von Saal Digital entscheidet, solltet ihr wissen, dass eure Fotos so wie sie sind im Fokus stehen und nicht verfälscht werden. Für Profis und ambitionierte Fotografen also genau das Richtige.

Bei der Fotobuch-Gestaltung habe ich mir nicht ganz so viel Zeit genommen und mich auch auf die Lämpchen verlassen, die in der Software grünes Licht gaben. Bei meinem nächsten Fotobuch werde ich mich im Vorfeld intensiv mit der Kuratierung meiner Bilder und auch mit den zahlreichen Design-Vorlagen beschäftigen.

Conny zeigt euch auf Lomoherz in ihrem Fotobuch Test, welch tolles Projekt mit etwas mehr Kreativität entstehen kann. Eine tolle Anregung! 

Für diesen Fotobuch Test erhielt ich von Saal-Digital einen Gutschein in einer gewissen Höhe für die Gestaltung meines Fotobuchs. Im Gegenzug wurde ich gebeten einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Vielen Dank an das Team von Saal-Digital!

 

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