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Fotoparade – Meine Highlights II

Strand Kolumbien

Bei mir kann es grundsätzlich immer etwas dauern, bis ich mich mit dem neuen Jahr so richtig angefreundet habe. Bereits in der Mitte des letzten Jahres nahm ich an Michaels Fotoparade teil und verriet euch meine Highlights aus dem ersten Halbjahr 2016. Nun sind weitere sechs Monate vergangen und ich verrate euch in diesem Beitrag meine fotografischen Höhepunkte aus dem zweiten Halbjahr 2016

Fotografische Höhepunkte

“Tierisch” 

 

Tukan in Kolumbien

Tukan in Minca

Mein „tierisches“ Highlight entdeckte ich im November in Kolumbien. Für manche ist es nur ein Tukan. Für mich ist dieser Tukan, aber ein kolumbianischer Gruß mit der Aufforderung wieder zu kommen. Während meiner gesamten Reise habe ich mir so sehr gewünscht, einmal einen Tukan in freier Wildbahn zu sehen. Zwar hatte ich im peruanischen Regenwald schon einmal die Möglichkeit. Doch es regnete in Strömen, der Himmel war grau und der Tukan zudem noch so weit weg, dass ich die wunderschönen Farben des Gefieders nicht erkennen konnte. Als ich nun meine letzte Woche in Minca verbrachte, übrigens ein Paradies für Vogelbeobachter, hatte ich bereits zahlreiche endemische Vögel gesehen, allerdings noch keinen Tukan. Der letzte Tag war angebrochen und ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, als ich über meiner Unterkunft die typischen Tukan-Laute vernahm. Von meinem Balkon aus, konnte ich diesen Schnappschuss machen. Für mich einer der schönsten Momente während meiner gesamten Kolumbien Reise.

“Berühmt”

 

trier reisetipps

Trier Reisetipp – Porta Nigra

Im Oktober besuchte ich Trier. Dort lebte, studierte und arbeitete ich. Zudem kenne ich die Stadt seit meiner Kindheit und weiß um ihre schönen Seiten. Besonders im Herbst zur Weinlese „blüht“ die Stadt so richtig auf. Nach längerer Abstinenz habe ich neue Geschäfte und Cafés entdeckt, aber natürlich auch die altbewährten und bekannten Sehenswürdigkeiten besucht. Bei meinem kleinen Städtetrip durfte ein Besuch der Porta Nigra natürlich nicht fehlen. Das Stadttor der ältesten Stadt Deutschlands ist weltweit berühmt und zeugt von der spannenden Stadtgeschichte. In diesem Beitrag habe ich für euch meine Reisetipps für Trier festgehalten.

“Gewachsen” 

 

Bogota Skyline

Bogota – Die Hauptstadt ist fast bis zum Himmel gewachsen.

Ganz schön baff war ich, als ich Anfang November auf dem Berg Monserrate stand und auf „mein“ Bogotá herab blickte. Die Ausmaße der kolumbianischen Hauptstadt wurden mir erst hier oben so richtig bewusst. Im Jahr 2008 lebte ich mehrere Monate hier. Gute acht Jahre später, erkenne ich die Stadtgrenzen kaum noch. Die scheint bis zum Himmel gewachsen. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was ich auf meinem Spaziergang durch Bogotá so erlebte.

“Nachts” 

 

Villa de Leyva

Ein gemütlicher Abend in Villa de Leyva

Villa de Leyva in Kolumbien ist ein ganz besonderes Dorf und hat mich auf meiner Rundreise im November in seinen Bann gezogen. Hier scheint die Zeit irgendwie still zu stehen. Es gilt als eines der schönsten und best erhaltenen kolonialen Dörfer und versprüht einen ganz besonderen Charme. Hier passiert nicht viel und genau das, macht dieses Dorf so besonders, denn es steht im Kontrast zu den überfüllten, lauten, hektischen und dreckigen Großstädten. Flanieren und einfach an der Plaza sitzen, zählt für mich zu einem tpyischen Besuchsprogramm in Villa de Leyva. Hier geht es zu meinem Fotoessay über Villa de Leyva.

“Gebäude”  

 

Baumwipfelpfad Saarschleife

Baumwipfelpfad an der Saarschleife

Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife stand im Oktober auf meiner To Visit-Liste. Bei einem Heimatbesuch durfte ich mir diese neue Attraktion nicht entgehen lassen. Die Meinungen über das Gebäude inmitten der Natur sind gespalten: Der Preis sei zu hoch, das Verkehrsaufkommen im Kurort Orscholz ist für die Bewohner belästigend und so richtig Barriere frei  soll das ganze auch nicht sein. Während sich Bevölkerung, Politik, Auftraggeber und Architekten weiter „zanken“, denke ich gerne an die einmalige Aussicht auf das Wahrzeichen Saarschleife zurück. 

“Schönstes Foto”

 

Strand Kolumbien

Sonnenaufgang in der Karibik

Das für mich schönste Foto entstand beim Sonnenaufgang in der kolumbianischen Karibik. Die Nacht zuvor war stürmisch und es regnete unaufhörlich. Dazu gesellten sich Blitze und Donner. An Schlaf war in dieser Nacht kaum zu denken. Früh morgens war von dem Tosen der Nacht kaum etwas zu sehen. Zumindest nicht hier. Bei dem starken Gewitter handelte es sich um die Ausläufer des Hurrikan „Otto“, der immense Schäden in Mittelamerika anrichtete. Obwohl dieses Foto recht adrett daher kommt, sehe ich darin auch die Unberechenbarkeit der Naturgewalten. 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Fotoparade von Michael teil, in der es darum geht fotografische Höhepunkte aus dem 2. Halbjahr 2016 vorzustellen.

 

14 Kommentare

  1. Danke Horst!
    Ein ganz treffender Vergleich mit dem Baumwipfelpfad. Die Ähnlichkeit ist auf jeden Fall da 😀
    LG Sonja

  2. Servus Sonja!

    Klasse Beitrag zur Fotoparade!

    Zum Baumwipfelpfad: im ersten Moment dachte ich an ein Parkhaus ;-). Touristenattraktionen sind sehr oft ein zweischneidiges Schwert.

    Fotografisch gefällt mir „Nachts“ klar am besten.

    Have fun
    Horst

  3. Hallo Sonja!

    Witzig: ich hatte auch überlegt ein Foto von der Porta für Berühmt zu nehmen und hab in meinem Beitrag auch was zur Saarschleife geschrieben! 🙂 Tolle Fotos hast Du da jedenfalls!

    Alles Liebe,
    Claire

    • Liebe Claire,

      das ist ja wirklich ein witziger Zufall bzw. sind es ja auch ganz tolle Destinationen 🙂

      LG Sonja

    • Lieber Michael,

      ich bin von Tukanen auch ganz begeistert. Besonders ihre Flugbahn finde ich total witzig.
      Vielen Dank für die Ausrichtung der tollen Fotoparade!

      VG Sonja

  4. Hallo Sonja,
    deine Fotos gefallen mir wirklich sehr. Besonders schön finde ich das mit dem Tukan und das Bild von Bogota. Dieses Lichtermeer ist wirklich toll!

    LG Kerstin

    • Hallo Kerstin,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dir die Bilder gefallen. An das Lichtermeer und „meinen“ Tukan denke ich auch sehr gerne zurück 🙂

      LG Sonja

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