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Liebster Award

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Liebster Award – die Zweite! Entdecke neue Blogs, so lautet das Motto des Liebster Award.Wie auch schon bei meiner ersten Nominierung vor einem Jahr, habe ich mich diesmal genauso über eine Nominierung gefreut. Diesmal kontaktierte mich Susanne, die auf vonortzuort.reisen über ihre Entdeckungen und Erlebnisse in Europa bloggt (wusstet ihr eigentlich was eine  Motopädagogin macht?) und fragte mich, ob ich Lust hätte noch einmal am Liebster Award teilzunehmen. Klar hatte ich das und es erreichten mich spannende Fragen. Meine Antworten könnt ihr euch hier durchlesen. 

Die Crux mit dem Liebster Award

Sehr sympathisch finde ich, dass Susanne nach ihren eigenen Regeln spielt und den Kettenbrief etwas abwandelt. Bei meiner ersten Nominierung habe ich die Fragen super gerne beantwortet und viel Zeit investiert. Nicht nur in die Beantwortung, sondern dann auch in die Fragestellungen und die Suche nach potentiellen Nominierten – es sollten 11 Blogger sein.

Leider stieß ich dann aber zum großen Teil auf Absagen: „Keine Zeit“, „Hab ich schon gemacht, aber vielen Dank“ oder ähnliches. Das ist nicht weiter tragisch und sicherlich möchte nicht jeder so viel Zeit investieren. Schade war das damals zwar, aber ich stehe weiterhin hinter der Idee des Liebster Awards nur mit lockereren Regeln. Ich stelle so viele Fragen wie ich möchte und nominiere so viele Blogger wie ich es für angebracht halte. Schließlich soll es eins machen: Spaß!

Also genug davon, ihr wisst nun, dass ich den Liebster Award immer noch super finde und ab geht die Maus – hier sind meine Antworten.

Warum schreibst du gerade zu Thema Reisen?

Ich glaube, es ist einfach das einzige Thema, dass mich so sehr begeistert und bei dem ich mich freiwillig an den Laptop setze und stundenlang herumtüftel. Fotos aussuchen, bearbeiten, zuschneiden, hochladen, Worte finden oder sogar so etwas wie einen Blogumzug mache.

Das Thema Reisen bietet so viele Aspekte über die man schreiben kann: Fremde Kulturen, eindrucksvolle Landschaften, Kunst, Architektur und Geschichte um nur einige zu nennen. Für das Bloggen über Kosmetik, Mode, Autos oder Handwerken kann ich mich nicht so begeistern. Dafür bin ich auf diesen Gebieten einfach viel zu sehr Laie, kann mich aber in den Beiträgen anderer über diese Themen durchaus verlieren, wenn sie leidenschaftlich aufbereitet sind.

albaner

Momente, die mich begeistern

Du und dein Blog – Leidenschaft oder eher Arbeit?

Vor allem erst einmal Leidenschaft. Wäre die nicht mehr da, würde sich die ganze Arbeit nicht lohnen. Und ja – es ist eine Menge Arbeit so ein kleiner Blog, der nichts abwirft und den ich nur in meiner Freizeit betreibe. Ich fing mal mit einem einfachen privaten Blog auf blogger an. Da waren die Möglichkeiten sehr begrenzt: Text schreiben, vielleicht eine bunte Schriftfarbe wählen und Bilder hochladen. Fertig.

Heute sind die technischen Möglichkeiten so viel weiter. Noch mehr erstaunt mich, wie viel Professionalität, Gespür für Design und redaktionelle Themen heute von (Hobby-)Bloggern an den Tag gelegt werden. Viele betreiben dazu noch erfolgreich Social Media Kanäle und sind super kommunikativ. Wie schafft man das? frage ich mich oft. Das geht wirklich nur mit ganz viel Leidenschaft oder mit ganz viel Geld 🙂

Was treibst du so, wenn du nicht auf Reisen bist?

Meine Urlaubstage beschränken sich auf 26 Tage im Jahr. Ich bin Geografin und habe Südamerika, meine Leidenschaft in meinen Alltag integrieren können. Von Montag bis Freitag arbeite ich im Büro eines Reiseveranstalters. Mein Job liegt leider nicht an meinem Wohnort, so dass ich jeden Tag noch einmal zwei Stunden mit Pendeln beschäftigt bin. Da bleiben mir an Werktagen wirklich nur sehr wenige Stunden, die ich versuche so gut es geht zu nutzen und einen Ausgleich zu meiner sitzenden Tätigkeit zu finden. Einmal die Woche fahre ich nach der Arbeit mit dem Rad nach Hause, das sind dann etwa 45 km. Zum Glück ist die Strecke Platt wie eine Flunder.

Pilates, Power Yoga, Schwimmen und Laufen gehören ebenso zu meinen Lieblingsaktivitäten und sind ideal um den Kopf frei zu bekommen. Und nein, ich sehe nicht aus wie eine Sportskanone und ja ich esse gerne und sollte meine Lieblingsaktivitäten häufiger ausführen.

Während meiner Schulzeit und meines Studiums war ich sehr kreativ: Gitarre und Saxophon spielen sowie Ölmalerei habe ich regelmäßig ausgeübt. Leider habe ich diese Hobbies komplett aufgegeben, weil mir einfach die Muße fehlt. Umso mehr freue ich mich dann auf meine Urlaubstage in denen ich ganz viele Interessen unter einen Hut bringen kann.

bloggerin in peru

Unterwegs in Peru

Gehörst du zu den „Träumern“, die mit ihrem Reiseblog reich und berühmt werden?

Absolut!

Ach, quatsch. Reich wäre schön, einfach um erstmals in meinem Leben keine finanziellen Sorgen haben zu müssen. Das muss aber nicht sein und ich verfolge dieses Ziel auch nicht.

Berühmt im Sinne eines Nobelpreises wäre toll, werde ich aber mit meinem Reiseblog kaum erreichen können.

Sollte ich es irgendwann einmal schaffen, mit meinem Blog Dienstleistungen anzubieten, die mir ein Zubrot ermöglichen, dann wäre das schon sehr schön. Dennoch habe ich ein realistisches Bild vom Bloggen. Es gibt so unfassbar viel talentiertere, wortgewandtere und kreativere Blogger als mich, so dass ich von Ruhm und Reichtum gar nicht träumen möchte.

Prag Wintermärchen

Die schneebedeckten Dächer von Prag

Welches sind deine 3 Lieblingsstädte und warum?

Prag– Es ist einfach eine wunderschöne Stadt und ich liebe die böhmische Küche – vor allem die Süßwaren. Ich hatte bei meinem Besuch, aber glaube ich auch ziemliches Glück. Schon immer habe ich mir gewünscht, wenn ich die Stadt zum ersten Mal besuche, dann aber bitte bei Schnee. Dieser Wunsch wurde mir erfüllt und wir hatten die Stadt bei unserer Stadtführung fast ganz für uns alleine. Bezaubernde Momente sage ich nur!

Hamburg– Hamburg wird ja als schönste Stadt Deutschlands bezeichnet. Ist sie als Besucher vielleicht auch. Doch ich wollte eigentlich nie nach Hamburg, sondern lieber nach Berlin. Ich wollte nicht in eine Stadt, die für Snobismus, unterkühlte Menschen und horrende Mieten bekannt ist. Die ersten zwei Jahren waren auch dementsprechend. Jetzt wohne ich fast vier Jahre in Hamburg und möchte (vorerst) nicht mehr weg. Wenn die Sommer so sind wie sie sein sollen, also mit viel Sonne und wenig Wind, dann kann ich mir keine anderen Stadt vorstellen, die so schön ist. Grün so weit das Auge reicht, Flüsse und Seen sind auch immer in der Nähe und der Sonnenuntergang an der Elbe oder Alster ist einfach traumhaft.

Arequipa– Die Stadt liegt inmitten der Wüste und am Fuße von drei Vulkanen. Dabei kann ein Vulkan theoretisch noch ausbrechen und die in regelmäßigen Abständen erschüttert ein Erdbeben die „weiße Stadt“. In Arequipa war ich wohnhaft und konnte eine zeit lang den Alltag hier erleben. Die Stadt hat mich geprägt, mir schöne Momente, aber auch nach etwas über drei Monaten einen Kulturschock beschert. Arequipa ist aber auch bekannt für seine pikante Küche und extrem leckere Torten. Ich glaube man muss mal dort gewesen sein, um den Zauber zu spüren.

Vulkan Misti Arequipa

El Misti in Arequipa

Hast du schon Hidden Places aufgesucht?

Ich bin als Studentin alleine durch Kolumbien gereist. Das war vor acht Jahren, da haben sehr viele noch mit dem Kopf geschüttelt. San Cipriano kann man sicherlich als Hidden Place bezeichnen, denn den Ort in der Nähe von Buenaventura erreicht man nur mit einer Draisine. In den letzten Jahren erkunde ich zunehmend den Balkan. Im Juni ging es dann nach Albanien. Dort durfte ich sowohl einen einsamen Strand entdeckten, als auch zu einer Alm in den Alpen wandern, zu der so schnell niemand gelangt. Für diese Momente bin ich sehr dankbar.

Verrätst du uns deinen Geheimtipp für den erholsamsten Urlaub?

Den universellen Geheimtipp kann ich dir leider nicht verraten. Schließlich ist doch jeder anders und hat einen anderen Alltag und andere Bedüfnisse. Urlaub bildet für mich meist den Ausgleich zum Alltag und füllt das auf, was mir im Alltag fehlt.

Momentan ist das vor allem Bewegung, lange in der Natur zu sein und einfach mal drauf los zu wandern. Einfach mal abschalten, sprich alles was irgendwie digital ist oder digital aussieht zur Seite schmeißen. Einfach ein Haufen guter Bücher und ein Skizzenbuch.

Koffer oder Rucksack? Handgepäck oder Übergepäck? Welcher Typ bist du?

Koffer gerne als Handgepäck bei Städtereisen und Rucksack gerne bei Rundreisen. Mit jeder Reise werde ich schlauer und nehme weniger mit. Es ist doch immer wieder überraschend, was man auf Reisen alles nicht braucht.

Was vergisst du immer, wenn du verreist, obwohl du dir fest vornimmst beim nächsten Mal daran zu denken?

Taschentücher.

Was vergisst du nie und es muss einfach zu jeder Reise mit – obwohl du es eigentlich kaum brauchst.

Reiseführer.

Was wolltest du schon immer loswerden und hast es noch nie gesagt?

Wollt ihr nicht auch manchmal die Welt anhalten und einfach tief durchatmen?

 

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Susanne für die spannenden Fragen. Diesmal bin ich ganz rebellisch und klinke mich an dieser Stelle aus. Wer trotzdem Lust hat am Liebster Award teilzunehmen, der schreibt mir einfach. Gerne lasse ich mir individuelle Fragen für euch einfallen – versprochen!

3 Kommentare

  1. Mit dem Ausklinken hast Du das ja gut gelöst. 😉 Ich hatte mich für eine abgespeckte Variante entschieden und dabei die Erfahrung gemacht, wie unzuverlässig manche BloggerkollegInnen sein können. 2 von 3 sind nämlich trotz ausdrücklicher Zusage (und inzwischen 3 facher freundlicher Erinnerung meinerseits) die Beantwortung schuldig geblieben …

    LG, Wolfgang

    • Ach, Mensch! Ich hätte deine Fragen sehr gerne beantwortet 🙂 Aber genau dieselbe Erfahrung habe ich bei meinem ersten Liebster Award auch gemacht. Ich habe damals schon rebelliert und „nur“ 10 angeschrieben.
      Nun gut, diesmal bin ich also noch rebellischer. Doof ist einfach, wenn dir jemand zusagt und es dann nicht einhält. Dann lieber direkt absagen. Aber wer weiß, vielleicht meldet sich der ein oder andere ja noch und hat nur gerade kein Internet 😀
      LG Sonja

      • Tja, hätte ich das gewusst, hättest Du meine Fragen beantworten dürfen … 😉
        Und Du meinst also, ich sollte den beiden ruhig noch ein weiteres Jahr Zeit geben? Hahaha … 😀

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