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Blogumzug und einige graue Haare

Ica Wueste Peru

Vielleicht seid ihr irritiert, überrascht oder denkt, ihr habt euch verirrt? Nein, nein –  ihr seid genau richtig! Mein Blog zeigt sich im neuen Gewand. Hoffentlich findet ihr euch zurecht und euch gefällt, was ihr seht? In den letzten vier Wochen habe ich jede Menge Energie in meinen Blogumzug gesteckt. Dramatische, fluchende und zweifelnde Momente haben sich hinter den Kulissen abgespielt und noch dazu sind mir (noch mehr) graue Haare gewachsen. Hier erfahrt ihr, warum ich mir das angetan und mich für diesen neuen Weg entschieden habe.

Von Jimdo zu WordPress

Bei meinem Blogstart vor zwei Jahren, suchte ich nach einer schnellen und einfachen Webseiten-Lösung. Ich bin auf das Hamburger Unternehmen Jimdo aufmerksam geworden, das einen Webseiten-Baukasten anbietet und für meine Bedürfnisse optimal war. Domainregistrierung, Seitenaufbau und eine einfache Benutzeroberfläche haben mich gerade zu Beginn sehr glücklich gemacht.

Besonders in diesem Jahr habe ich gemerkt, dass ich mit dem Bloggen auf jeden Fall weiter machen möchte. Allerdings unter vereinfachten Bedingungen. Insbesondere das Planen von Blogposts, das Anlegen von Kategorien und eine Community haben mir gefehlt. Vermehrt habe ich auch die Empfehlungen von anderen Bloggern erhalten, es doch einmal mit WordPress zu probieren.

WordPress verstehen lernen

Mit dem Umstieg zu WordPress habe ich mich sehr schwer getan. Ich probiere gerne herum und sehe Änderungen gerne direkt in einer Live-Vorschau. Bis ich WordPress einigermaßen verstanden habe, ist schon einiges an Zeit verstrichen. Hinzu kam, dass ich erst einmal verstehen musste, welche Unterschiede zwischen wordpress.com und der selbstgehosteten Variante liegen, welche technischen Anforderungen es gibt, Hosting-Anbieter vergleichen musste und wie ich meine Domain behalten und mit WordPress verbinden kann. Damit habe ich so nicht gerechnet!

Dann kam die Suche nach einem passenden Theme. Die Auswahl ist gigantisch und alleine hiermit habe ich sicherlich zwei Wochen verbracht, bis ich eine kostenpflichtige Vorlage gefunden habe. Nach der Installation habe ich dann festgestellt, dass bereits sehr viele meiner Lieblingsblogs dieses Theme benutzen.

Nun fing der Spaß aber erst richtig an. Einstellungen vornehmen, Farben ändern und das Logo in die Mitte bekommen (drei Abende saß ich hieran). Einige Kenntnisse in html und php bringe ich zwar mittlerweile mit, aber so einfach fiel es mir dann doch nicht. Die Krönung war es dann heraus zu finden, wie ich meine Inhalte von Jimdo zu WordPress bekomme. Leider bietet Jimdo keine Exportfunktion an. Dies ist auch der Hauptgrund warum ich mich nun für WordPress mit allen Chancen und Risiken entschieden habe. Wohin der Weg mit meinem Blog geht, weiß ich noch nicht definitiv. Doch ich möchte mir alle Möglichkeiten offen lassen. Und wenn es hier irgendwann einmal einen Shop mit kuschelig weicher Baby-Alpaka Wolle aus Peru gibt oder Reiseangebote, dann möchte ich zumindest vollen Zugriff auf meine Daten haben können.

Wie habe ich nun meine Artikel hierher bekommen?

Das Tool Absolute RSS Editor hat mir geholfen. Zunächst habe ich alle Artikel in RSS gewandelt und diese dann nach und nach über die Import-Funktion von WordPress eingespielt. Leider sind die meisten Artikel noch mit einem aufgeblähten html-Code versehen und enthalten Informationen von Jimdo. Dies hätte man sicherlich sauberer lösen können und müssen. Da ich aber in dieser Hinsicht eher ungeduldig bin, arbeite ich nun nach und nach die Artikel ab und lade die Fotos neu hoch. Wenn ihr es richtiger machen wollt, solltet ihr den Text-Editor nutzen, um wirklich alle Formatierungen zu löschen und eure Beiträge „sauber“ zu importieren.

Haben sich die Mühen und der Blogumzug gelohnt?

Das kann ich so noch nicht beantworten. Ich werde jetzt auch sehen müssen, wie Google auf meine Änderungen reagiert. Hier liegen sicherlich meine meisten Bedenken. Die „Angst“ ist natürlich da, ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Doch auf lange Sicht, und da bin ich mir nun ziemlich sicher, wird es besonders für euch einen Mehrwert geben. Wenn alles gut klappt, werde ich sehr viel mehr Zeit für das Schreiben meiner Artikel haben und muss nicht mehr mühsam alle Artikel aufarbeiten oder irgendwo einbauen.

Wenn ihr bei Null anfangt, braucht ihr euch glaube ich keine Gedanken um irgendwelche Importe oder Platzierungen machen. Informiert euch und habt vor allem Spaß am Lernen und ausprobieren!

4 Kommentare

  1. Liebe Sonja,

    echt Respekt vor der ganzen Arbeit. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass das hammeranstrengend war. Aber der Blog sieht total toll aus.

    Sei mir ganz herzlich gegrüßt,
    Beatrice

    • Liebe Beatrice,
      vielen Dank für deine herzlichen Worte. Das ist ein bisschen wie Wunden lecken 🙂
      Auf deine neuen Abenteuer bin ich schon gespannt!
      Bis ganz bald,
      Sonja

  2. Hallo Sonja,

    schön ist es geworden. Das ist das Zuki Theme, oder? Darauf habe ich auch lange rumüberlegt, mich aber im Endeffekt doch für Weta entschieden. Ich muss in einer ruhigen Minute meine importierten Artikel auch alle mal der Reihe nach durchgehen… wie machst du das eigentlich mit den Bildern in Artikeln? Uploadest du die direkt in WP oder über einen externen Anbieter und verlinkst sie dann?

    Herzlich,
    Anna

    • Hallo Anna,
      freut mich, dass es dir gefällt. Richtig, nach etwa zwei Wochen bin ich beim Zuki Theme gelandet. Weta hat mir auch sehr gut gefallen, aber das haben schon so viele andere benutzt, dass ich mich für Zuki entschied. Hinter her ist mir dann aufgefallen, dass es weit mehr Zuki Verwender*innen gibt 🙂
      Die Bilder lade ich bisher ganz normal über WordPress hoch. Allerdings bin ich noch nicht mit allen Funktionen so vertraut.
      Hättest du denn eine Empfehlung? Wie machst du es denn?
      Ganz liebe Grüße
      Sonja

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