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Am liebsten fotografiere ich…

Vulkan Chile

Landschaften, Architektur, Menschen, Tiere,… Jede Reise bietet eine Vielzahl an Eindrücken. Dabei halten Fotografien einen Teil der Eindrücke fest und sind gleichzeitig Ausdruck persönlicher Beobachtungen. Und das Spannende: Diese Beobachtungen sehen bei jedem Reisenden anders aus. Am liebsten fotografiere ich… Die Antwort auf Gudruns Blogparade (Die Reisebloggerin) fällt mir erstaunlich leicht. Nach Sichtung meiner Festplatte, meines Instagram– und Pinterest-Profils steht für mich fest: Vulkane, Märkte und andine Kamelarten sind meine liebsten Fotomotive. 

Vulkane als Fotomotive

Zu meinen liebsten Fotomotiven zählen Vulkane. Vulkane sind spannende Fotomotive und für mich als Geographin eine besondere Erscheinung. Ein Besuch der Abtei Maria Laach in der Vulkaneifel gehört zu einem typischen Schulausflug, wenn man in der Großregion aufgewachsen ist. Interessanter als das Kloster selbst, fand ich die Entstehungsgeschichte des Laacher Sees. Nach dem Vulkanausbruch brach die leere Magmakammer zusammen und füllte sich mit Wasser. Meine Neugier war geweckt und ich wollte mehr über Vulkane erfahren.

In den letzten 10 Jahren führten mich Rundreisen von Kolumbien über Ecuador,
Peru, Argentinien und Chile immer entlang der Anden. Vulkane soweit das Auge reicht!
Mein Highlight: Ein halbes Jahr lang lebte ich am Fuße dreier Vulkane: El Misti, Chachani und Picchu Picchu in Arequipa/ Peru.

 

Märkte – Von Obst bis Kunst

Lokale Märkte ziehen mich auf meinen Reisen magisch an. Hier findet das „normale“ Leben statt und ich kann mir einen Eindruck davon machen, was die Bewohner mögen und welche Spezialitäten die Region bietet. Auf Lebensmittelmärkten in Südamerika entdeckte ich allerlei Kurioses, wie etwa diverse „Zaubertränke“ und Mittelchen für schamanische Handlungen. Wenn euer Magen resistent ist, könnt ihr hier günstig Mittag essen und zum Beispiel die Länderküche Perus probieren. Mein Lieblingsmarkt ist die Markthalle „San Camilo“ in Arequipa. Samstags erledigte ich hier meine Einkäufe, schlenderte herum und genoss die Atmosphäre. Otavalo in Ecuador bietet einen großen und touristischen Markt mit zahlreichen Bildern, Schnitzereien und Textilien. Pisac im Urubambatal in Peru bietet allerhand Möglichkeiten Geld zu lassen: Schmuck, Wolle, Mützen, Taschen und vieles andere. Darum reise ich auch immer mit etwas mehr Platz im Gepäck.

Lamas, Alpakas, Vicuñas und Guanakos

Ihr merkt schon – die Anden in Südamerika haben es mir besonders angetan. Und da ich so gerne Vulkane fotografiere, gibt es auch immer mal wieder Lamas, Alpakas, Vicuñas und Guanakos, die ins Bild huschen. Wesentliche Unterschiede sind: Lamas und Alpakas sind domestizierte Arten. Das Lama stammt vom wilden Guanako ab und das Alpaka vom scheuen Vicuña. Ob es sich um ein Lama oder Alpaka handelt, erkennt ihr einfach an den
Ohren. Lamas haben lange spitz zulaufende Ohren, Alpakas eher kleine, gekrümmte Ohren.
Guanakos und Vicuñas sind grazil und haben lange Beine. Guanakos sind schwerer als das Vicuña und haben einen recht „frechen Charakter. Vikuñas gehören zur scheuesten Art. Die Inka trieben Vicuñas zusammen und schoren sie. Ihre Wolle war Adligen und Herrschern vorbehalten („Vlies der Götter“) und gilt auch heute noch als seltenste und teuerste Wolle der Welt. Strümpfe aus Vicuña-Wolle kosten dann schnell mal 860 Euro.

Nun habe ich euch meine liebsten Fotomotive vorgestellt. Wie sieht es mit euch aus? Verratet mir in den Kommentaren, was ihr am liebsten fotografiert und warum. Ich freue mich!

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