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Ein Freitag in Lissabon… Eindrücke einer Städtereise

Fliesen in Lissabon
Typische Fliesenwand in Lissabon

Es ist ein Freitag. Ich habe Urlaub und bin in meiner Lieblings-Stadt Lissabon. Während es zu Hause nass, kalt und grau ist, scheint hier die Sonne und der Himmel leuchtet Cyanblau.

Ich habe noch nicht gefrühstückt. Eine Pastelería zieht mich magisch an. Die Auslage ist einfach zum Niederknien. Etwas Süßes und ein Galao (portugiesischer Milchkaffee)  – ein perfekter Start in meinen Lissabon Urlaub.

Pasteleria in Lissabon
Die unwiderstehliche Auslage einer portugiesischen Pasteleria

Lissabon wird auch die „Stadt der Sieben Hügel“ genannt.

Frisch gestärkt schlendere ich durch das Zentrum Lissabons. Hinter jeder Ecke scheint es entweder bergauf oder bergab zu gehen. Mich zieht es nach oben. Von dort hat man doch sicherlich einen schönen Ausblick?

Ich sehe ein Meer aus Dächern und die Bucht des Tejo.

Altstadt und Tejo in Lissabon
Blick auf Lissabons Altstadt und den Tejo
Stadtblick Lissabon
Einer der Sieben Hügel Lissabons

Auf meinem Spaziergang durch Lissabon schaue ich Herren beim Karten spielen zu.

Heute, so scheint mir, spielt die Musik nur für mich.

Stadtszene Lissabon
Gesellige Runde – Kartenspieler in Lissabon
Gitarrenspieler in Lissabon
Straßenmusiker in Lissabon
Häuserfassade in Lissabon
Fassaden aus Fliesen – Lissabon
Gitarrenspieler in Lissabon
Straßenmusiker in Lissabon II
Architektur in Lissabon
Häuserfassaden Lissabon
Gitarrenspieler in Lissabon
Straßenmusiker in Lissabon III
Architektur in Lissabon
Häuserfassade in Lissabon
Tram in Lissabon
Nostalgische Straßenbahn in Lissabon

Langsam werden meine Füße müde. Wie gut, dass die kleinen, gelben Flitzer die Hügel rauf- und runter düsen. Entspannen und einfach mal den Wind um die Nase wehen lassen. Das ist nun genau das Richtige.

Straßenbahn in Lissabon
Freie Fahrt mit der Straßenbahn
Blumenstand in Lissabon
Blumenverkäuferin in der Altstadt von Lissabon
Wäscheleine und Architektur in Lissabon
Wäscheleine in Lissabon

Wie schnell vergehen Freitage eigentlich, wenn man etwas tut, das man liebt und einfach mal die Seele baumeln lässt?

Der Abend bricht an. Zeit für ein leckeres portugiesisches Essen. Es zieht mich in den nicht ganz untouristischen Stadtteil Bairro Alto. Hier wird alles auf die Rechnung gesetzt, jede Olive, Brotkrümel, Serviette, etc. Aber ärgern bringt ja nichts, dafür entschädigt der leckere Fisch! Ich bin überrascht über die wohlschmeckende, frische und gekonnt gewürzte portugiesische Küche. Es gibt Bacalhau (Stockfisch) in einer leckeren Panade.

Den Absacker gibt es einige Straßen oberhalb. Hier geben sich Bars und Musikkneipen die Klinke in die Hand. Und zu immer späterer Stunde, füllen sich die Gassen und die Stimmung wird ausgelassener. Es  wird getanzt! Frau und Mann. Mann und Mann. Frau und Frau. Hand in Hand. Im Takt.

Es wird immer später.  Meine Augen werden schwer. Die Stimmung wird melancholisch. Der Gitarrist singt von Dingen, die ich nicht verstehe. Traurigen Dingen? Alle anderen hören nachdenklich zu. Ziehen an ihrer Zigarette und trinken noch einen letzten Schluck Wein. Zeit zu gehen.

Ich wache auf. Wache auf aus meinem Tagtraum. Ich habe Fernweh und in meiner Brust sticht es. Leide ich etwa unter der mystischen Saudade?

Ich sitze vor meinem Computer. Es ist Mittagszeit. Zeit für eine Pause. Nur noch 4 Stunden dann ist endlich Wochenende und ich darf mich ganz meinen Träumen widmen.

Morgen ist Samstag. Endlich Zeit für mich. Zeit, dass ich mal wieder Kaffee trinken gehe. Wie wäre es mit einem Galhao beim Portugiesen?

Portugiesische Fischspeise
Portugiesische Küche – Bacalhau
Kneipe und Gitarrenspieler in Lissabon
Ausgehen ist in Lissabon ein Muss

Ich reiste im Oktober 2009 4 Wochen durch Portugal. 


Mit diesem Blog Post nehme ich am CityBlogAward von Only-apartments, Vueling und Travel on Toast teil.

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